Bands

47Soul

47SOUL treiben den Hype um Middle East Beats in ungeahnte Höhen. Dazu bedienen sie sich analoger Synthesizer, hypnotischer Gitarrenriffs und der umwerfende Gesang setzt dem Ganzen die Krone auf. Jede Show der Kombo endet in wilden Tanzzirkeln, bei dem sich das Publikum in Trance wiederfinden. Die Texte kombiniert aus Arabisch und Englisch, handeln gleichermaßen von Freiheit und Leid.

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Acht Eimer Hühnerherzen

Mal angenommen, Musik könnte beißend ironisch fauchen und dem Mainstream dicke Batzen Rotze ins glattrasierte Gesicht spucken - dann klänge sie wohl wie dieses herrlich kaputte Kreuzberger Trio. Mit Wandergitarre, Akustik-Bass und Mini-Schlagzeug zerlegen Punk-Veteran Johnny Bottrop (kennt man von der Terrorgruppe), Bene Diktator und Front-Kreischsirene Apokalypse Vega Akkorde, Konventionen und Denkmuster mit schnippischem Zynismus - und führen Punk damit zurück zu seiner Urbestimmung: als krachendes Statement überzeugter Unangepasstheit.

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Age of Glass

AGE OF GLASS ist pulsierender, live-elektronischer Dance-Dub aus einer anderen Dimension! Die funky Typen aus Manchester zimmern ihren pumpenden Groove aus pochenden elektronischen Drums, schweren Basslinien sowie düsteren Synthriffs und lassen deine Arme, Beine… ach sämtliche Körperteile unkontrollierbar zappeln!

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Aggregat

Drei analoge Synths mit einem Sequenzer, ein Drumset und ein Drumsynthesizer, ein Cello gekoppelt mit einem Haufen Effekten und Filter: Das ist "Aggregat". Die Idee auf der Bühne Elektro live zu performen haben die drei Musiker in langer Soundsuche für sich gefunden und spielen ein Set, das ballert, knackt, groovt und auch mal ruhig und gewaltig ist. Erste Auftritte im Sommer 2017 haben das Trio zu einem Geheimtipp gemacht, der gerade herumgereicht wird.

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Aika Akakomowitsch

Wenn Musikmedien nicht mehr weiter wissen bei der Beschreibung einer Gitarren-Band mit kratzend elektronischer Grundierung, bemühen sie gern den Terminus "Electropunk" - und das Trio Aika Akakomowitsch aus Jena dient hier als wahrer Prototyp. Denn ja, sie sind eine richtige Band, basierend auf elektronischen Grundgerüsten. Recht ungestüm geht es hier nach vorn, Hauptsache irgendwas peitscht mächtig ein. Mal sind das die Beats oder der knarzende Disco-Bass, dann wieder eine Refrain-Melodie, die einen in ihrer Eingängigkeit noch tagelang verfolgt.

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Airtist

AIRTIST, die österreichisch-ungarische Gruppe bestehend aus Döme, Szabolcs Gimesi und Markus Meurer, kann als einzigartiges Musikprojekt beschrieben werden, das drei antike Instrumente auf beeindruckende Weise miteinander vereint. Die Sounds der menschlichen Beatbox, der Maultrommel und des Didgeridoo fügen sich zu organischen Beats zusammen und kreieren eine pulsierende Atmosphäre, die bei ihren Live Konzerten sehr deutlich spür- und erfahrbar wird. Trotz des kulturellen Erbes die Herkunft der Instrumente betreffend, spricht die Musik von AIRTIST eine universelle Sprache und kommt ohne jegliche elektronisch produzierten Elementen aus.

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Aleeza Lynn

Die Bremerin Aleeza Lynn singt und spielt Gitarre, fast schon ihr ganzes Leben lang. Ihre Lieder sind Momentaufnahmen, Fundstücke am Wegesrand. Eingesammelt an verschiedenen Orten: In Indonesien, Neuseeland, in WGs, in Münster, dann aufbewahrt, gehütet, geschliffen und schließlich freigelassen. Einflüsse von Folk spielen eine genauso wichtige Rolle wie moderne elektronische Elemente. In ihrer Heimatstadt hat sie nun Weggefährten gefunden, mit denen sie sich auf ihre musikalische Reise begibt. Ihre Stimme ist mehr als nur ein Transportmittel für die Lieder, vielmehr berührt sie etwas tief im Inneren und hinterlässt dort ihre Spur.

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Alright Gandhi

Altin Gün

Multikulti und Musikhistorie mal ganz anders. Schon die Zusammensetzung der Band aus türkischen, indonesischen und holländischen Musikern ist abenteuerlich. Richtig schräg wird es aber erst durch ihren konzeptionellen Ansatz: Die Band interpretiert türkische Volkslieder sowie Songs von Neşet Ertaş - in etwa der türkische Leonard Cohen - in einem schweißtreibend sonnigen Klangbett zwischen Psych-Rock und Disco-Funk. Von den Originalen bleiben dabei oft nur die Texte übrig, statt ihrer getragenen Schwere regiert hier rauchverhangene Gute-Laune-Musik mit niveauvoller Leichtigkeit. Das unvermeidliche Lächeln, das einem diese Band automatisch entlockt, gibt's gratis dazu.

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Anarkia Tropikal

Andi Otto & Band

Andi Otto, der Hamburger Cellist mit dem sensortechnisch erweiterten Cellobogen, lädt Manuel Chittka (drums) und Sebastian Kokus (bass) als Live-Verstärkung auf die Bühne ein. Die elektronischen Kompositionen von seinem aktuellen Album "BOW WAVE“ zeigen in den instrumentalen Versionen mit Band ihre Krautrock- und Jazz-Gesichter. Zusätzlich spielen die drei Musiker auch eigens für diese Konstellation komponierte Tracks, die immer auf Improvisation setzen. Otto nennt sein elektronisch erweitertes Cello, „Fello“. Der Bogen dient als Controller, der durch Gesten in der Luft die verstärkten Celloklänge verändern kann, was mitunter an die zauberhaften Bewegungen eines Thereminspielers erinnert.

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Ant Antic

Ant Antic ist der Sänger, Multiinstrumentalist und Produzent Tobias Koett. Sein einzigartiger Mix aus Ambient, elektronischer Tanzmusik und Contemporary R&B, getragen von einer unverwechselbar eindringlichen Stimme, umfasst das ganze Spektrum von Emotionen: es ist Musik die aufwühlt und gleichzeitig sanft einhüllt, zum Tanzen gleichermaßen wie zum Nachdenken anregt.

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Artéria & Ibu Selva feat. Spaniol

As Longitude

AS LONGITUDE ist das strahlende Geistesprodukt von Eva Geist und Laura Odl. Gemeinsam erforschen sie Schallwellen in einer aufregenden Welt voller räumlicher Drum Machine-Rhythmen und sequenzierter Riffs. Einige dieser Reisen fühlen sich wie erdgebundene Rituale an, während andere nichts weniger als Zeremonien stratosphärischen Ausmaßes zu sein scheinen.

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Ätna

Ätna fanden sich in Dresden und gehen an Ihr Schaffen mit ähnlichen, und doch ganz anderen Ideen. Inéz steht auf die minimalistischen und direkten Klänge eines Klaviers wärend Demian diese gerne aufmischt. Die Songs werden flüsternd bis brausend verzehrt gesungen und von intensiv getrommelten, und vertrackt gebreakten Drums getragen, stehts erweitert um grandiose bizarre Elektronische Klänge. Hier wird alles live gespielt und wirkt in aller Direktheit doch so wahnsinnig unwirklich...

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AVEC

Die eindrücklichsten Lieder wurden zuhause geschaffen, sie erzählen Geschichten und reflektieren unsere Lebenswege. (Miriam Hufnag, aka) AVEC zerdenkt in diesem Sinne ihr Songwriting, ihren Schaffensprozess nicht - sie bringt ihre Emotionen ungefiltert, pur und so ehrlich mit ihrer Gitarre auf die Bühne, das wir Gänsehaut bekommen beim Zuhören. Indem sie Tiefe und Bedeutung zulässt, können wir es vielleicht auch. Zarter, melancholischer, hoffnungsvoller Singersongwriter- Sound mit Umarmung.

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Babau Family

BaBa ZuLa

Traditionelle türkische Musik trifft auf elektronische Elemente... machen wir es kurz, denn voller Vorfreude fällt es bereits schwer, Füße und Hüften still zu halten: BaBa ZuLa SIND ZURÜCK IM KOSMOS und befördern uns mit ihrem vibrierenden, orientalischen Psychodelic-Rock'n'Roll direkt in das Nachtleben Istanbuls! Mit theatralischen Performances, Bauchtanz und Video-Installationen im Gepäck liefern Baba Zula eine verwegene Mischung aus Karawanengrooves, Schamanengeraune, überlaut abgemischten Club-Sounds und Psych-Folk-Hymnen, die alles und jede_n mitreißen!

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Bakery

Sie backen für euch Feines für die Ohren!! Bakery ist ein offenes, kollektives Experiment, das Musik, Kunst und verschiedene Medien im richtigen Maße gemeinsam anrichtet. Ab in den vorgeheizten Ofen und es entstehen psychedelische Landschaften mit goldenen Wellen des Souls, Trip-Hop und einem entspannten Groove. Mit dieser Viele-Sinne-Erfahrung ist jedes (Zucker)Stück aus der Bäckerei ein anderer Mikrokosmos, den der Geist und die Magengegend erforschen kann ...

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Baketown Collective

Baketown ist das Projekt des in Berlin lebenden Künstler und Produzenten Noah Becker. Im Sommer 2017 hat er in einer alten Reparaturwerkstatt in Schöneberg einen kreativen Treffpunkt für multidisziplinäre Künstler geschaffen. Das Kollektiv bringt einunvergleichliches Liveprogramm zur Fusion: Es wird neue Kollaborationen als auch experimentelle Versionen von bereits bekannten Songs der Mitglieder (u.a. Bakery, Alice Phoebe Lou, Olmo, Hush Moss) geben, die auch visuell intepretiert, unter- und übermalt werden.

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Baloji

Baloji ist in der Demokratischen Republik Congo geboren, aber in Belgien aufwuchs ist ein Künstler in Bewegung, ein Musiker, Dichter, Regisseur, ein Mann der Bilder und Ideen. Es ist in Bewegung wie die synthetischen Afro-Beats, die er produziert, die Frucht der ungewöhnlichen Verbindung von Rock-Rumba und futuristischem Funk. Baloji bedeutet „Mann der Wissenschaft“ auf Swahili, aber während der Kolonialzeit verschob sich diese Bedeutung, bedeutete zunächst „Mann der okkulten Wissenschaften“ und dann „Hexenmeister“. Sein erstes Album, „Hotel Impala“, konzipierte er als Antwort auf einen Brief von seiner Mutter, die er 25 Jahre lang nicht gesehen hatte. Gebt euch dem Hexenwerk hin!

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Ben & Matze (Ohrbooten)

BiFidelity

Süß bis bitter mit Rhythmus und Passion. Normalerweise im Solo-Format - d.h. in der Regel nur Junge, kein Delity. Doch dieses mal machen hier 5 Menschen BiFi-Musik, ganz nach dem Prinzip der gemeinen Lockerheit. Es wird Delici-Pop geben. Aber nicht nur. Oft ist es auch sehr gut für den Körper, weil - wie gesagt - heiße Rythmen dabei. Als letzte Live-Gruppe auf dem KarlKutter werden wir hochachtungsvoll mit Quali- und Quantität das Banding abschließen.

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Blackberries

Die Blackberries lassen sich mittlerweile als eine der spannendsten psychedelischen Bands Deutschlands beschreiben. Ihre gelungene Mischung aus eingängigen Melodien, hypnotisch-krautigen Instrumental-Exkursionen und dieser fiebrigen Energie sorgt für eine einzigartige Melange.

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BLOND

BLOND sind eine Chemnitzer Band - drei Geschwister, die Gitarre, Schlagzeug, Synthesizer und Bass spielen. BLOND ist ohrwurmverdächtiger Indie-Pop-Sound mit Las Vegas Glamour, der das Potenzial feierwütiger Teens zeigt. BLOND, das ist der verbeulte Kaugummi-Automat. BLOND ist das Aufstoßen nach dem Genuss eines grellfarbenen Energydrinks. Mütter, sperrt eure Hunde, Handtaschen, Söhne und Autos weg, BLOND liegt in der Luft!

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Bonaparte

"Much too much, too much, too much..." Wer schonmal bei einem Konzert des Schweizer Musikers und seinen zahlreichen Mitstreitenden dabei war, kann das Gefühl nachvollziehen. Es geht immer doller, immer abgefahrener, immer wilder zu, wenn die auf der Bühne ihren Punk, Alternative- Rock mit Elektro Base raus ballern. Gerne mal in Tierkostümen Bourlesque- ähnliche Shows abziehen, das Publikum bis zum Anschlag bringen- das sind Tobias Jundt und seine Gäng alias Bonaparte.

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Botticelli Baby

JAZZ PUNK! Da ist Druck in jeder Note, in jedem Schlag und von den Füßen bis zu den Haaren bewegt sich etwas, vibriert etwas. Das ist noch nicht Gehörtes und Bekanntes. Professionell und wild geht die Bühnenshow ohne Allüren und vor allem gefühlsecht dahin. Man will mehr davon, weil es einen aus den Latschen schießt. „Fucking Quality„ und dieser Bums!

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Braintheft

Braintheft ist ein in Berlin ansässiges Irisch-Französisches Trio. Ihre Wurzeln stecken im Dub und dessen dunklen und ungeschliffenen Eigenschaften. Live gespieltes Schlagzeug kombinieren sie mit E-Bass und einem riesen Haufen Synthesizern. Das Instrumentarium wird von der Gruppe in einem schnelleren und heftigeren Stil bespielt, als es bei Dubstep oder Drum & Bass der Fall ist. Das Resultat testet hierbei immer wieder die Grenzen der Genres aus, ohne dabei den Bezug zu den Dub-Wurzeln zu verlieren. Seit Anfang 2016 ist Berlins best gehütetes Geheimnis in Sachen Electro-Dub wieder mit neuen Songs unterwegs, um dem Publikum erneut das Gehirn zu klauen.

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BRNS

Als die drei Mitglieder der in Brüssel ansässigen BRNS (sprich "brains") ihr schlaues zweites Album aufnahmen, hatten sie ein allgemeines Verlangen nach Veränderung. Folglich reflektieren die zehn Tracks auf Sugar High, BRNS zweiter LP, die Unberechenbarkeit der Band als Songwriter. Es gibt Synth-Songs, die sich langsam aufbauen, Indie-Songs, die in den 90ern auf einem Tape in eurem Walkman gewesen sein könnten, schimmernde Pop-Tracks und Songs, die mit einer Art Elektro-Psychedelia flirten. Beim Mäandern zwischen verschiedenen Stimmungen und Texturen bietet das Hörerlebnis dieser Band eine Art gedämpfter Euphorie - das wird euch im Ohr hängen bleiben!

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Brothers of Santa Claus

Ungeschminkte Musik mit einer ordentlichen Portion gradliniger und ausdrucksvoller Leidenschaft. Seit ihrem Debüt in 2014 haben die Jungs ihr musikalisches Spektrum stetig erweitert. War das Erstlingswerk noch eine Mischung aus Indie Pop und akustischen Singer-Songwriter-Balladen, kommt das Zweitwerk reifer, rockiger und hier und da mit einem Hauch Synth-Pop daher. Komplexe und eigenwillige Musik und doch zieht sich eine simple Leichtigkeit durch alle Songs hindurch.

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Burning Heads

"Legende" ist ein eigentlich allzu häufig missbrauchter Begriff, im Fall der Burning Heads aus dem französischen Orleans indes absolut angebracht. Seit drei Jahrzehnten vollzieht das Quartett einen fiebrig pumpenden Sound zwischen Hardcore, Punk, Reggae und Dub - und hat sich damit eine globale Fan-Gemeinschaft erspielt. Wenn die Band nicht gerade ein neues Album einspielt - zuweilen sind das zwei innerhalb eines Jahres - ist sie deshalb weltweit auf Tournee. Und dabei keineswegs abonniert auf Punk-/HC-Events - ihrem höchst bezugsoffenen Stil sei Dank.

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Cabadzi

Alles begann für die französische Rapgruppe Cabadzi vor bald einem Jahrzehnt mit einem Wortakrobaten und einem Typen, der perfekt beatboxen kann. Sie begannen, politisch motivierten Rap zu machen - und ergänzten ihr Projekt nach und nach um für den Hip Hop höchst ungewöhnliche Instrumente wie Geige, Trompete, Kontrabass und Cello. Mittlerweile, nach vier veröffentlichten Alben, gelten Cabadzi in ihrer französischen Heimat als auffälligste Rap-Gruppe des Landes. Denn ihnen gelingt es, selbst mit diesen klassischen Instrumenten viel Wut, Zorn und Verzweiflung über die Geschicke dieser Welt auszudrücken und mit sehr dichten Arrangements in ihren Bann zu ziehen.

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Calibro 35

Calibro35 sind ein weltweit tourendes Crime-Funk Projekt aus Italien, die wie die goldenen Filmsoundtracks der 1970er der italienischen Meister Morricone, Bacalov, Micalizzi und Trovajoli klingen. Ursprünglich nur als Coverprojekt gedacht, nehmen sich viele von Calibro35´s eigenen Stücke nicht das Geringste im Vergleich zu ihren Einflüssen. Massimo Martelotta an Gitarre und Lapsteel, Enrico Gabrielli an Keyboards und Bläsern, Fabio Rondanini und Luca Cavina am Bass gehören zudem zu den hochgeschätztesten Sessionmusikern Italiens.

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Camou

Das Duo Camou begann 2012 in einem Unterstand der S-Bahn-Haltestelle Rostock-Marienehe. Nur mäßig vor Wind und Wetter geschützt und den vorbeifahrenden S-Bahnen zum Trotz, wurden in diesem kreativen Refugium die ersten Stücke geformt. Prägten zu dieser Zeit noch Reggae- und Balkaneinflüsse das Schaffen der beiden Recken, lernten sie zunehmend den Delay-Regler einzusetzen (aufzudrehen). Mit dieser neuen Quelle der Inspiration kamen sie nun zu ihrem gegenwärtigen elektroakustischen Offbeat-Pop-Regenbogen.

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Cancel the Apocalypse

Verehrte Damen und Herren, so etwas haben Sie definitiv noch nicht gehört! Drei deftige Metal-Musikanten aus Toulouse und zwei Klassik-Instrumentalisten aus Bordeaux begegnen sich in Cancel the Apokalypse auf Augenhöhe und kreieren einen Sound, der eines glücklicherweise überhaupt nicht ist: Symphonic Metal. Könnte man meinen bei der Besetzung, doch stattdessen entsteht hier eher eine Art avantgardistischer Postrock mit barocker Note, bei der das klassische Element nicht nur Farbtupfer, sondern Ursprung und Kern des Gesamtkonzeptes ist. Zunächst leicht verstörend, geht hier massiv die Klangsonne auf, hat man erst einmal den Zugang dazu gefunden.

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Ceeys

Deutsche Geschichte trifft Avantgarde: Die beiden Brüder Sebastian und Daniel Selke wuchsen im letzten Jahrzehnt der real existierenden DDR in Ostberlin auf - und beschäftigen sich mit diesem Thema auf rein klanglicher Ebene. Im Duett aus Cello und Piano erschaffen sie fantastisch abwechslungsreiche Klänge zwischen Neo-Klassik, Jazz und leichten Pop-Versatzstücken - und erzeugen so ein sehr vitales klangliches Kopfkino zu den Ereignissen rund um die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands. Ihr aktuelles, drittes Album "Waende" konzentriert sich hierbei besonders auf das Jahr 1989 und seine sensationellen Szenen der Grenzöffnung.

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Che Sudaka

Gegründet im Jahr 2002 in der mediterranen Hafenstadt Barcelona, gilt Che Sudaka heute als Flaggschiff der Mestizo-Musik. Mit ihren aussagestarken und sozial-kritischen Texten reißen die vier argentinischen und kolumbianischen Brüder alle kulturellen, ideologischen und physischen Grenzen nieder und machen mit ihrem Cumbia-Ska-Punk das Leben zur fiesta popular. Che Sudaka ist zum Aushängeschild einer Lebenseinstellung und kulturellen Gegenbewegung gewachsen, zum Bindeglied einer global vernetzten Familie. 2018 präsentiert die Band ihr neues Album "Almas Rebeldes" (dt: "Rebellische Seelen").

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Chico Trujillo

Dieser "Nueva Cumbia Chilena" hat sich in Lateinamerika schon zum Standart- Soundtrack auf jeder guten Cumbia- Party durchgesetzt. Traditioneller Aufbau des chilenischen Cumbia trifft auf moderne, alternative Einflüsse der Band. Das zusammen bringt den Tanzboden zum glühen. Oder auch zum romantischen Schunkeln, wenn sie Lieder wie "Loca" präsentieren. Sie sind an lebensfreudiger Tanzstimmung ebenso interessiert wie an thematischer Aufarbeitung der chilenischen Geschichte in ihren Liedern.

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Chuckamuck

Den Traum, mit feist rumpelndem Garagen-Rock das unbeschwerte Dasein des Profimusikers zwischen Girls, Gitarren, Bier und Zigaretten zu leben, haben viele Jungs. Die vier Chuckamuck-Boys haben es einfach gemacht - und damit schon begonnen, als drei der vier noch zur Schule gingen. Ihrem slicken, stets ein wenig versoffen klingenden Rock'n'Roll tut ihre Jugend aber keinen Abbruch - im Gegenteil: Sie machen in etwa da weiter, wo die Libertines viel zu früh aufgehört haben. Seit diesem Jahr haben sie zusätzlich einen Organisten dabei - damit dürfte ihr LoFi-Sound an Gebrodel noch mal tüchtig dazu gewonnen haben.

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Compressorhead

Step aside, Schimmelpunker, der grade mal so seinen Bass unfallfrei halten kann! Diese Roboter haben den Punk im Schmieröl und bringen die Frickelnerds unter euch voll auf ihre Kosten. Endlich haben Stickboy und Junior, Fingers und Bones die passenden Schwergewichte mit guter Reibeisenstimme gefunden, die die schwerste (und beste) Metalband der Welt, um Gesang und Gegrowle erweitert, vervollständigen. Da sie vor allem gut aussehen und über die geilsten Specialfeatures (einklappbare Iros!!!) verfügen, ansonsten aber nicht immer durch geistige Brillanz hervorstechen, haben sie keine geringere meatbag als Mr. John Wright himself aus den Klauen von NOMEANSNO gezerrt, damit er ihnen mit seinem genialischen Brain auf die musikalischen Sprünge hilft. Das einzige, was ihr hier so richtig fürchten müsst, ist der Moment wenn Mega Wattson, der Sänger, Bock auf eine Runde Stagediving hat!

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Criminal Body

Criminal Body ist das Nachfolgeprojekt der Münsteraner Band Jungbluth. In der selben Besetzung geht es jetzt post-punkiger weiter – Indie und Noiserock verschmilzen mit einer Ladung treibender Pop-Anklänge – irgendwo zwischen My Bloody Valentine und a Place to Bury Strangers.

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Dakh Daughters

Sieben Schauspielerinnen des DAKH-Theaters in Kiew nahmen Musikinstrumente in die Hand, um eine lebensbejahende Performance über Liebe, Freiheit und Schönheit zu schaffen. Dakh Daughters schaffen die Atmosphäre eines französischen Salons, in dem sich eine Chanteuse mit einem Psychopathen anfreundet. Gelegentlich, bewaffnet mit einer ganzen Reihe von Streichern, Keyboards und Percussions, erschüttern die Frauen das Publikum mit Gebrüll, können sich aber auch schnell in Hollywood-Schönheiten der 50er verwandeln. Gemeinsam mit ihrem Publikum erschaffen sie Rock-Opern, die nicht nur neue Formen populärer Musik finden wollen, sondern auch aktuelle Kontexte bieten.

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Das Günther

„Party! Party! Depri! Depri! So oder so ähnlich klingt Günther. Für den einen braucht es nach Günther eine Therapie, für den anderen ist er Therapie. Er führt wie ein schäbiger Clown nicht nur die Anderen, sondern auch sich selbst an der Nase herum. Er schreibt keine Lieder, er erfindet sie auf der Bühne. Günther ist Punk, Clown und Mutti zugleich, denn er hat ein liebevolles, aber wütendes Herz.“ Günther ist das alter Ego der fünf Bandmitglieder Alex, Richard, Julian, Till und Albrecht. Seine Konzerte sind komplett improvisiert und performativ. Als Textbausteine verwendet er Notizen, Parolen, Prosa oder auch ganze Geschichten. Günther will Mauern in Köpfen einreißen, die Ketten menschenverachtender Konventionen sprengen, Tabus brechen. Er ist ein unangenehmer Zeitgenosse, steckt den Finger tief in die eiternden Wunden der Gesellschaft und trauert um den selbstverschuldeten Untergang der Menschheit.

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Daughters of Reykjavik

Daughters of Reykjavik bzw. isländisch Reykjavíkurdætur aus Islands Hauptstadt setzen sich aus zehn Fem Cees zusammen und sind bekannt für ihre mutigen Texte, die sich mit Themen wie Politik, Feminismus oder sexuellem Missbrauch auseinandersetzen. Das Kollektiv ähnelt einem "Clan", in dem Songs von Solokünstlerinnen, Duos und Trios performt werden, was die Konzerte von Reykjavíkurdætur vielseitig, fresh und unterhaltsam macht, während die Rebellion gegen konservative, frauenfeindliche Werte der modernen Gesellschaft immer im Zentrum steht. Unterm Strich sind sie eine große Gruppe von Frauen, die es liebt, nach ihren eigenen Regeln auf der Bühne zu stehen und dem Publikum und einander alles zu geben, was sie hat.

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Dead Combo

Dead Kittens

Was passiert, wenn ein holländischer Comiczeichner und ein israelischer Produzent in Berlin aufeinandertreffen und entscheiden Musik zu machen? Es entsteht ein stilistischer Schmelztiegel namens Dead Kittens - und auch musikalisch ein mehr als reizvolles Paket. Der Schöne und das Biest. Punk und Wahnsinn. Anything goes. Dead Kittens sind zum Knuddeln abstoßend. Zeitgemäßer Punk voller unerwarteter Elemente. Schlagzeug, Bass, Samples und eine Live-Show voller Anarchie und Wahnsinn. Bandvergleiche fallen wie Dominosteine, aber alle aus der 90er-Kiste zwischen Alternative und Punk, Hardcore und Noise. Es wird gepöbelt, geschwitzt und geschimpft und dennoch sind alle immer happy, happy, happy!

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Decibelles

Wir präsentieren euch die Schöpferinnen eines der intensivsten Alben 2017. Decibelles aus Lyon stehen für tighten Sound, schrille Vocals und kraftvolle Bühnenshows. Die Decibelles holen gern mal das Schlagzeug nach vorn, um eine Linie aus Sound zu ziehen, der mit ihrem Mix aus NoisePunkWaveIndie die Luft in Ohrgerechte Häppchen schneidet. Sie kommen kraftvoll punkig, verträumt schrammelig oder spacig abgedreht noisig… aber immer schön edgy daher. Decibelles erinnern an die Innovationen und Intensität von Tribe8, Team Dresch, Sleater Kinney oder Bikini Kill. Grrrrrrls Grrrrrls Grrrrrls.

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Dero & Klumzy

Das DJ/MC Soundsystem kollaboriert unter dem Label Tiefparterre Records in feiner Brit-Rap Tradition. Oft ist ja Hip Hop/ Rap eher so zum Kopfnicken. Die beiden bringen uns aber mit ihren treibenden Beats und gut durchdachten Lyrics zum Tanzen. Sie reißen uns mit in ihren einizgartigen, postitiv geladenen Live-Shows. Kleiner Tipp: die beiden haben nicht nur übelst Spaß auf der Bühne, sondern auch in ihren abgedrehten Musikvideos. Unbedingt nachgucken!

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Deutsche Laichen

Über den Bandnamen ließe sich womöglich vortrefflich streiten, allerdings kommt die Band aus Göttingen und ist damit wohl sattsam Kummer gewohnt. Andererseits ist das auch schon das einzig unrühmliche, was sich über Deutsche Laichen sagen lässt. Ansonsten liefern sie energiegeladenen, hochmelodischen Pöbelpunk, der das Messer zwischen den Zähnen trägt und auf Emo-Offensive statt Beobachtung setzt. Trotz sehr offensichtlichem Immatrikulationshintergrund angenehm räudig. Hier wird teilweise sogar sehr gut gesungen. Auch irgendwie untypisch. Heartaches 'n leg breaks.

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Die Gäng

Die Wilde Jagd

Distorted Pony

divadiva

DivaDiva [hot wave|dark glam] Dunkelheit im Herzen, Champagner in der Hand – 4 Synthies, 2 Stimmen. Wir sind die Schönsten, wir tanzen am besten, schaut uns an!

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Dobranotch

Dobranotch reisen gern und trafen sich 1999 in Nantes (FR) wo sie sich als Band gründeten. Auch in ihrer Musik spiegelt sich die Wanderlust wieder und so verquicken sie voller Freude Balkansounds mit Jiddishem Liedgut, alte Weisen mit neuen Rhythmen und in jedem Werk brodelt eine großen Prise Leidenschaft. Inzwischen ist die bunte Band in St. Petersburg zu Hause, doch die Reiselust zieht sie auch dieses Male fort, zu einem exzessiven Tanzspektakel auf unserem Flughafen an der Seenplatte...

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Dookoom

Dookoom aus Kapstadt sind vor allem geprägt von ihrer Wut auf die sozialen Zustände in der Gesellschaft ihrer Heimat und haben in der Vergangenheit wie ein tollwütiger Hund um sich gebissen, wobei ihre Musik damals wie heute in Genres wie Trap, Lo-Fi, Grime und Halftime ihre Ausdrucksform findet. Mittlerweile schlägt die Band bei gleichgebliebener Energie einen melodischeren, versöhnlicheren Ton an - sie ist immer noch die Stimme afrikanischer Rage, ruft jedoch zu Einigkeit auf und will mehrdimensional sein, nicht bloß anprangern und schockieren. Sängerin L i L i † H will nichts von Vergleichen mit Anderen hören: „Unsere Schuhe sind viel dreckiger.“ Alles klar?

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Drangsal

Bei Drangsal sind die Anleihen in Wave, Postpunk und der Popkultur der 80er Jahre sehr deutlich. Sie liefern die Grundlage für gefühlvolle Texte, die ihresgleichen suchen. Trotz der Retro-Elemente ist die Musik aber weder angestaubt, langweilig oder out of date. Ganz im Gegenteil: Dem Publikum wird eine erfrischende Interpretation geboten, die absolut überzeugt.

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Dranske

Eine musikalische Reise entlang der Klischees und Vorurteile des unterschätzten und oft belächelten Sub-Genres Deutschpunk. Mit Anekdoten und Geschichten hangeln sich die drei Musiker durch ihr Set aus bekannten und unbekannten Klassikern des Genres sowie einer Reihe eigener Interpretationen zum Thema Staat, Arbeit, Kapital und dem ganzen anderen Mist der angeschrien werden muss. Laut, schnell, einfallsreich und so unpeinlich wie es eben möglich ist, wenn man eine Deutschpunkband macht! In diesem Sinne: "Arbeit ist Scheisse!"

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Dritte Wahl

Wenn eine Punkband älter wird, ist das nicht immer ein schöner Anblick. 1500 Konzerte können nicht spurlos an einem vorübergehen. Denkt man. Aber bei Dritte Wahl redet keiner über Zahlen, sondern über Politik! Die Konzerte strotzten vor Energie und Wut und die Songs haben durchaus Humor. Dritte Wahl ist ein stoischer Schweinehund aus Punk und Metal, vielleicht etwas grauer um die Nase, aber immer noch mit Haltung! Schließlich gibt es immer noch genügend Gründe, politisch mächtig auf die Kacke zu hauen. Von Demenz also keine Spur und ein Ende ist nicht in Sicht - welch ein Glück!

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Eat The Bitch

Es ist so krass – wie geil Punk ist: Trotz „klassischer“ Bandkonstellation, alles schon tausendmal gesehen und gehört, donnern dir diese Genoss:innen so ein Brett in die Beine, dass dein Tod als gesichert gilt, wenn du hier nicht tanzt. Hamburger Lumpenpack auf Soundmission zwischen arschcoolem Punk und Hardcore. Wut im Bauch. Die Faust geballt. Das Herz am richtigen Fleck. Urehrlich angepisste Kante für eine herrschaftsfreie Gesellschaft!

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Ek Minute Baba

Ek Minute Baba mischen uns ein Klang-Masala aus Bollywoodpsychedelia, Dance, Funk und India Surf Rock. Sie selber nennen ihre Instrumentale Rikschafahrt Raga´n´Roll und lassen uns auf sphärischen Sitarklängen gepaart mit wilden Tablarhythmen durch den stickig-staubigen Feierabendstau tanzen.

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Elifantree

Elifantree aus Helsinki, dessen Wurzeln aus dem Jazz erwachsen, ist eine experimentelle musikalische Reise zwischen improvisierter und progressiver Musik. Sie machen Songs mit einer messerscharfen Mischung aus Surrealismus, weltentfremdeten Klängen, die in atmosphärische und elektroakustische Texturen eintauchen und einen Sound erzeugen, der viel größer und breiter ist als die Summe ihrer Teile.

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El Leopardo

El Morabba 3

Diese jordanisch- palästinensische Post- Rock Band aus Amman besteht aus Muhammad Abdullah, Odai Shawagfeh und Dirar Shawagfeh. Ihr Bandname " المربّع " bedeutet übersetzt soviel wie "Quadrat". Aus genau so einer Begrenzung versuchen sie zumindest in Gedanken auszubrechen. Sozial und politisch relevante Themen von Flucht und Vertreibung, Grenzen und Religionen sind zentral in ihrer Musik und die sanften Rockmelodien fügt sich gekonnt mit dem arabischen Gesang des Leadsägers Muhammad.

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Emel Mathlouthi

Die tunesische Sängerin/Songwriterin Emel Mathlouthi ist im autokratischen, korrupten Tunesien aufgewachsen. Aufgrund ihres Engagements für die tunesische Revolution und ihrer Texte gegen die Ungerechtigkeiten in ihrem Lande wurde sie zu einer prominenten musikalischen Stimme des Arabischen Frühlings und als „die Stimme der Jasmin-Revolution“ bezeichnet. Das zweite Album der tunesischen Künstlerin geht über das Genre der „World Music“ weit hinaus. Auf „Ensen“ findet sich Electronica, tunesische Folk Music, Trip-Hop und arabische Elemente und es scheint ganz so, als habe Emel Mathlouthi die klangliche Entsprechung für ihre kompromisslosen Botschaften gefunden.

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Erregung öffentlicher Erregung

Ein Fest für Körper und Geist, denn das Quintett bringt uns mit ihrem krautigen Postpunk in eine andere Zeit. Eine Reise in die 80er mit rhythmischen Bässen, scharfen Gitarren, Keyboard und Synthesizern, gewürzt mit fein pointierten Texten. Mutig, ohne vorsichtige Zurückhaltung wird bei Erregung öffentlicher Erregung ganz offen gezweifelt, hinterfragt, gefordert. Auch die dunklen Seiten haben hier ihren Platz haben – da ist die Rede von selbstgezimmerten Erwartungen an das Leben, Verhaltenskodizies, Verzweiflung, gesellschaftlichen Zwängen und Angepasstheit. Anja Kasten (Gesang), Michael Schmid (Schlagzeug), Michael Hager (Gitarre), Laurens Bauer (Bass) und Philipp Tögel (Synthesizer) machen ehrliche Musik, die klare Worte findet und uns doch melodisch in einen sanften Rausch versetzt. Die öffentliche Erregung um ihre Musik war den Musikern aus Hamburg und Berlin bisher eher zweitrangig. Sie haben lieber „krachende Konzerte in kleinen Kellern gespielt und ein paar Songs aufgenommen“. Damit dürfte aber so langsam Schluss sein, denn unter Musikkennern werden sie schon seit geraumer Zeit als Geheimtipp gefeiert.

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Esben and the Witch

Es ist schwierig den sehr eigenwilligen Klang von Esben and the Witch in ein Genre einzuordnen. Dennoch ist die Musik geprägt von Einflüssen aus Post-Metal, Post-Punk, Folk und Rock. Theatralisch leidenschaftlich vorgetragene Texte werden in gewaltige Rock-Kollagen eingebettet, ohne jedoch jemals in den Hintergrund zu geraten. Die vielen Facetten lassen sich kaum in Worte fassen. Um einen Eindruck zu bekommen hilft nur die Musik selber zu hören.

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Everything And Everybody

Everything And Everybody leisten sich den Luxus der starken Behauptung. Und das Wagnis, sich selbst nicht auszudefinieren. Nicht im Moment. Mit offenen Strukturen vertraut das Berliner Trio auf seine Intuition, auf sich selbst und auf die Schönheit des Zufalls. Aus den Übergängen zwischen Musik, Design und Kunst ziehen die drei Impulse für ihre elektrisierte Popmusik, ruhelosen Funkriffs mit schwerem 80er Einschlag und schweißtreibenden Jams für nicht endende Nächte. Bei Everything And Everybody geht es nicht um präzise formulierten Sound. Das Gewicht liegt viel mehr auf der gemeinsamen Energie, auf Haltung und Humor. Auch wenn das Ergebnis wichtig ist, der Weg dorthin ist wichtiger. Everything And Everybody drängen darauf, ihre comfort zone zu verlassen, sich zu reiben, an dem was kommt.

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Fakear

Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich der zurückhaltende Franzose Theo Le Vigoureux. So sensibel wie man ihn wahrnehmen kann, baut er auch seinen klassischen Elektro auf: Oftmals mit zarten Gesangseinlagen, schüchternen Intros, aber stets zuverlässiger Bassline. Gerne mal mit internationalen Einflüssen, wie man das bei dem Lied "Chakra" heraushört. Genau das Richtige, um in den Sonnenuntergang oder -aufgang zu tanzen und sich von seinem Surfer- Karma umgarnen zu lassen.

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FATCAT

Die fette Katze geistert nachts auf üppigen Grooves durch die Keller der Stadt, bläst den Feierbedürftigen frischen Wind um die Ohren, fährt ihnen kräftig in die Beine und lässt sie mit einem dicken Strahlen im Gesicht stehen, nur um sich am nächsten Tag als stattlicher Muskelkater wieder in Erinnerung zu rufen. Eine pralle Portion “New Funk” hat der Stubentiger immer mit dabei und bringt korpulente Beats, stramme Horns, deftige Soli - und als Sahnehäubchen eine unvergleichliche Soul-Stimme. Die musikalische Finesse ist dicht verpackt in freshe, kompakte Songs, die bei Live-Auftritten ausgiebig gewürzt und geschärft werden. Und Ihr fragt Euch noch, wie diese Mieze so fett geworden ist?

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FCKR

Die drei sexy Schweinchen von FCKR machen wenig falsch: Sie kommen aus Hypezig, der letzten wahrhaften Hipster-Hämorrhoiden-Hochburg in unseren Breitengraden. Zwangsläufig bedeutet das natürlich, dass sie viel zu erzählen haben. Polizeigewalt, Gentrifizierung, Nazis, der ganze Mist. Ihr wisst schon. Ansonsten legen sie eine mehr als geschmeidige Reim-dich-oder-ich-fress-dich Attitüde an den Tag. Aber wer jetzt denkt, dass das stumpfer Schweinepunk ist, täuscht sich massiv. FCKR machen intelligenten Discofox für Sterni-Fans mit politischem Anspruch. Der eine denkt an NDW, die andere an SchleimKeim. Ganz egal woran du denkst: Wer hier nicht mitgröhlt und in Bierlachen fällt, muss sich die Nieten aus der Jacke pulen!

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Femme Krawall

"Im Spätsommer 2014 beim Falafel essen in Berlin Friedrichshain geboren, merkte F. Krawall schon früh, dass ihre Laune exponentiell zu steigen begann, sobald sie nicht nur im finsteren Kellerproberaum, sondern auch auf Bühnen von Squats, Clubs und sonstigen illustren Spelunken lärmte, pöbelte und gleichzeitig anmutigste Melodien versprühte (denn Tanzen fand sie auch schon damals immer ziemlich dufte). An ihrem Ausdrucksmittel Gitarreschlagzeugbassgesanggeschrei hat sich seitdem ebensowenig geändert wie am Zielobjekt ihrer stetig wachsenden Aversionen: einer komplett bescheuert eingerichteten Welt incl. der ganzen menschenfeindlichen Ideologien, die diese hervorbringt. Long story short: Für Punk und Tanzen hier entlang."

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Fikken

Zärtlicher Milchpunk, tanzbar und dreckig, wild und verspielt, alles Liebeslieder, außer dem Superhit "Scheiss Berliner". FIKKEN sind ein Quartett aus Berlin. Zusammengefunden aus alten Freunden der Bands Diving For Sunken Treasure, Der Feind, Huck Blues und SchOinentor. Vier junge Herren zwischen Asthmaspray und Rückenaufbautraining. Denn, die Dreißiger sind die neuen Vierziger. Und danach ist’s vorbei. So dachten es sich auch Sebastian K., Benedikt G., Torben W. und Benjamin H., als sie sich dazu entschlossen, ihr Leben auf der Überholspur und den heimischen Pappkarton hinter sich zu lassen, um endlich respektable Musiker zu werden. Es war Zeit für einen Umbruch, eine neue Liebe, eine neue Gang! Es war Zeit für FIKKEN! Acht Glasaugen, ganz privat, schauen hier raus, aus dem Hinterkopf der Welt. Und da gibt’s Aussichten, mein Freund, auf ein Leben nach der Spree! und da fragt man sich gibt's denn sowas überhaupt?

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Filastine & Nova

Filastine & Nova sind ausgezogen, um mit ihren multimedialen Skillz Grenzen zu untergraben. In ihrer Musik kollidieren elektronische Beats mit Sprachcollagen und Klängen der Musique concrète, analogen Synthies und sirrenden Streichern. So erschaffen sie mithilfe von Sound, Video, Design & Tanz ständig wandelnde, musikalische Welten und zeigen uns ihre wunderbaren bis wahnsinnigen Visionen des Möglichen...

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Fil Bo Riva

Fil Bo Riva ist die Stimme eines jungen Typen, die euch nicht mehr loslassen wird. Nachdem er die Uni 2014 geschmissen hatte, konzentrierte Fil sich auf seine Kunst, wobei vor allem das Musizieren auf der Straße eine elementare Rolle spielte. Während dieser Zeit der musikalischen Überdosis lernte er den Gitarristen Felix A. Remm und den Produzenten Robert Stephenson kennen, die dafür sorgten, dass Fil Bo Riva den Sprung vom Solo-Projekt hin zu einer Kollaboration von Seelenverwandten schaffte. Jetzt bewegt er sich frei zwischen Folk und Soul und verschmilzt eindringlich melancholische Songs mit enormer Dynamik. Das Ergebnis eines verqueren Geistes und eines schlagenden, liebenden Herzens.

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Findlay

Natalie Findlay rockt. Zwischen 90er Grunge, Shoegaze, Hip Hop und Garagepop. Oder manchmal auch Motown, Psychedelic Rock und Blues. Das könnte nach handgemachter Livemusik klingen, doch bastelt die aus Manchester stammende Sängerin aus all diesen Stilen elektronische Sounds, die sie dann zusammen mit ihrer Band auf die Bühne bringt.

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Finisterre

Finisterre sind seit über zehn Jahren sicherer Hafen für all die Hoffnungslosen unter euch – standhaft antifaschistisch, queer-feministisch und gegen Heteronormativität radikal ankämpfend. Ihr Sound ist melodisch-metallastiger Hardcore, der auf Punk, Wut und Aggression trifft. Die genreübliche Crust-Attitüde wühlt dir in den Eingeweiden das Innerste zu Oberst und Hoffnung ist hier ohnehin kaum zu finden. Ebenso wenig wie Eskapismus oder Hedonismus: Düsternis ist alles, was hier aufgeworfen wird und dich kraftvoll niederreißt. Überraschenderweise lässt sich daraus allerdings extrem viel neue Energie ziehen. Quasi Empowerment in Reinform.

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Fogo Fogo

Fogo Fogo ist der Inbegriff einer Kultur, die sich so wie ein Vulkan kurz vor dem Explodieren befindet. Die erfahrenen Musiker nehmen ihre Inspiration aus der Auseinandersetzung mit den vielen verschiedenen Rhythmen und Grooves. Sie verleiten zum Tanzen und das ganz ohne versteckte Tricks. Dazu brauchen sie nur ihre Trommeln, den Bass und den ständigen Wechsel der Sounds. Inspiriert und geleitet sind die Melodien stets von der Concertina. Das Instrument ähnelt dem Akkordeon, hat jedoch einen sehr viel markanteren Klang.

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Footprint Project

Die acht jungen Herren und ihre Frontfrau aus Berlin hinterlassen mit ihren charakteristischen Sounds Fußabdrücke im Sand ihrer Zuhörerschaft. Sie nennen ihre Musik „Powerfunk“ – ein Groove-Mosaik, gezeichnet durch Rhythmus-, Tempo- und Tonartwechsel zwischen Jazz, House, Hip Hop, Dubstep, Funk und Ska. Bläser, Bass, Gitarre, Keys, Beatbox und Drums basteln ein Gerüst für den souligen Gesang. Ein gefundenes Fressen für Alle, denen die Füße jucken.

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Freddy Fischer & His Cosmic Rocktime Band

Es gibt ja so wundersame Kuriositäten, denen man einfach sein Ohr samt dem Herz schenken muss. Eine ist ein gewisser Freddy Fischer - dieser serviert phänomenalen 70er Funk mit deutschen Texten, super groovie. Aufgewachsen im Berlin der 60er/70er Jahre, umgeben von Häuserschluchten aus Beton, gab es nicht viel, was den jungen Fischer begeistern konnte, außer seine Liebe zum amerikanischen Soul und seine Bewunderung für intelligenten Schlager. Weggefährten fand er schnell. Zuerst tingelte man von Familienfest zur Studentenparty und von dort zurück zum Betriebsfest, dann in die Jazzclubs der Hauptstadt. Er hat für euch den besten Anzug rausgeholt!

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Friends Of Gas

Eine Schockfront zieht über das Land: Fünf Personen auf engem Raum, tagsüber in einem Van, abends auf festen Elementen, senden heftige elektromagnetische Wellen aus. Körperschall, bis dass die Wände wackeln und jeder Bühnenboden sich in eine Sonnenoberfläche verwandelt! Haben Sie schon einmal von so einem Körperschall gehört? Ja? Verzeihung, das war eine Fangfrage für unsere lieben Infotainment People. Es bringt ja nichts, etwas von oder über Schall zu hören oder zu wissen – man muss es am eigenen Leib erfahren. Erleben, wie das ist, wenn ein Festkörper zu einem vibrierenden Schallbeschleuniger mutiert. Das Beben. Das Flattern. Das Wabbeln. Dabei geht es gar nicht primär um Volumen. Auch ein Posaunenengel muss wissen, was er tut. Und Friends Of Gas wissen, was sie tun!

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Frollein Smilla

Stilistische Beschreibungen wie “Folkballadendschäßfunkpiratinnenschunkelsongs” sind zwar ziemliche Zungenbrecher, aber auch eine erstaunlich genaue Bezeichnung dessen, was Frollein Smilla ausmacht. So treffen funkige Gitarrenriffs auf sanfte Pianoklänge, dreckige Piratenchöre auf romantisches Akkordeon, drückende Bläserlines auf souligen Leadgesang … und ergeben gemeinsam einen stets überraschenden aber dennoch immer wiederzuerkennden Smillasound

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Full Moon Fiasco

Full Moon Fiasco aus Berlin ist eine Space-Trip-Band mit Mitgliedern aus Kroatien, Neuseeland und Südafrika. Ihre kosmische New-Wave Musik ist von bizarrer Psychedelia gezeichnet. Die Band hat zuletzt ihr zweites Album 'Summer Eyes' auf Fantasy Fiction Recordings und Redeye Worldwide in Vinyl und Kassette herausgebracht.

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Fun Fare

"Fun Fare heißt das seit knapp drei Jahren betriebene Experimental-Pop-Labor von Friedrich Günther, Julia Boehme, Joseph Heinze und Jakob Zander, in dem die vier LeipzigerInnen eine eigene Zusammenfügung verschiedener musikalischer Ansätze versucht und ausgefeilt haben. Im Vermischen und Destillieren ihrer jeweiligen Einflüsse entzieht sich die Band stetig möglichen Erwartungen und Vermutungen. So werden etwa krautige Meditationen von Synthpop-Einlagen durchfunkt und diese bald wieder durch Post-Punk-Wellen umspült, ohne dass hier nur beliebige Fährten gelegt würden – eher klingt das Ganze wie ein Experiment unter kontrollierten Bedingungen oder ein durchdachter Bau mit einem spontanen Anschein.

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Gaststätte zum heißen Hirten

Mal soloistisch, mal symphonisch. Bilder von siamesischen Zwillingstornados neben einer Frau an der Bar. Mal Jazz, mal 12-Ton-Kompositionen, mal Hip Hop. Klänge einer Small Band, die von einer Big Band begleitet wird. Aufbrausend und bittersüß gleichzeitig. Die Gaststätte zum Heißen Hirten lässt sich nicht in ein Stilraster pressen. Sie ist eine Big Band ohne Klavier und Gitarre, dafür mit 13 ausgewählten Individualisten, die hier und da in ihrer Vorliebe fürs Groteske badet. Erwartet keine Tradition, sondern vor allem grandiose Musik!

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Gaye Su Akyol

Türkischer Underground lebt! Psychedelischer Sound mit einem fantastischen Mix zwischen Orient und Westen, inspiriert von Texten von William Blake bis Melih Cevdet, rebellisch und voller Fantasie. Singer Songwriter Gaye Su Akyol balanciert moderne und traditionelle Elemente, Anatolien-Rock und Indie mit einem Schuss Verruchtheit.

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Gewalt

Ghetto Kumbe

Giant Rooks

Giant Rooks beschrieben ihre Musik selbst als Art-Pop. Andere beschreiben sie als Indie-Pop Band. Sicherlich stimmt beides irgendwie, denn Kunst ist in jedem ihrer Songs zu spüren. Melodiöse Passagen treffen auf leidenschaftlich vorgetragenen Gesang. Hören kann man die Einflüssen des Indie Genres deutlich. Dennoch haben sie ihren eigenen Sound, der sich hinter anderen Indiegrößen keinesfalls verstecken muss.

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Glass Museum

Seit 2016 verbinden Glass Museum mit chirurgischer Präzision besten zeitgenössischen Jazz mit elektronischen Einflüssen. In der musikalischen Begegnung zwischen dem Pianisten Antoine Flipo und dem Schlagzeuger Martin Grégoire entsteht eine lebhafte, warme Klangbeziehung begleitet von den DJs Sun Glitters und DC Salas. Glass Museum ist die moderne Ehe zwischen reinem traditionellen Jazz, orchestralen Arrangements und der Mathematik elektronischer Musik!

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Golden Dawn Arkestra

Das Golden Dawn Arkestra kommt dieses Jahr das erste Mal aus dem staubigen Texas zu uns nach Europa, um seine leuchtende Botschaft wie flüssigen Honig in eure Seelen zu gießen. Erwartet ein Avant-Garde-Kollektiv aus zwanzig Künstlerinnen und Künstlern, die wie schimmernde Priester des Universums einen deepen Groove aus intergalaktischem Disco Funk, Afro-Beat und Rock erschaffen, der euren Körper in Bewegung bringen wird, während euer Bewusstsein die Grenzen des Kosmos hinter sich lässt.

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Goldroger

Goldroger, der MC, der von seinen Freunden Goldie genannt wird, will sich keinem Image zuordnen lassen, sondern mehrdimensional und menschlich sein. Da er nicht nur einen großen Facettenreichtum, sondern auch ausgefeilte lyrische Skills vorzuweisen hat, gelingt ihm das auch. Er bewegt sich fernab der Fuffis-im-Club-Kultur, setzt auf Bodenständigkeit und legt vor allem Wert auf die expressive, kreative Funktion des Rap. Die Freude am Experimentieren ist dabei eine zentrale Komponente – bloß nicht festlegen und sich damit einschränken. Eine kleine Wundertüte, die aber immer hält, was sie verspricht.

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Grüner Star

Die Hamburger Band setzt sich aus verschiedenen Größen anderer Bands wie Schneller Autos Organisation, Graf Zahl, Abbau West und Die Charts zusammen. Leute die diese Bands kennen, erahnen schon, dass es sich um etwas ältere Punk-Rocker handeln muss- mit großem Können und Erfahrung mit der sie ihre Lieder wie "Kuh" oder "Top of the Flops" in Post-Punk bis Indie Rock Manier aufs Parkett bringen. Fazit: Punk will never dead.

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Guiss Guiss Bou Bess

Gurr

GURR sind die charmanten Berliner Mittzwanzigerinnen und besten Freundinnen Laura Lee und Andreya Casablanca, die seit 2016 mit rasantem FIRST WAVE GRRRRRRLCORE zwischen schrabbeligen GarageSounds und poppigem Surf den Körper auf Bewegung programmieren.

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Hailu Mergia

Hällas

Der Sound von Hällas erinnert an die späten 70er Jahre. Die Musiker spielen einen teilweise psychedelischen und mitunter härteren Rock. Lange, mit zwei Gitarren gespielte Soli treffen auf leidenschaftlichen Gesang und kernigen Drumsound.

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halloJulia!

halloJulia! - Keine Band ist auch keine Lösung! Und so gründeten Kati Brien, Brigitte Haas und Lizzy Scharnofske das Musik-Comedy-Trio halloJulia!. Immerhin waren sie inzwischen alt genug um genau so zu sein, wie sie es schon immer in sich fühlten! Die drei bedienen virtuos und hemmungslos frauenuntypische Instrumente wie verstärkte Gitarre, Knatterkröte, Stangenskelett und Sitz-Perkussion. Dabei erzählen, singen und tanzen sie ebenso unterhaltsame wie kuriose Geschichten von Alaskafischern, Aschenbechern und der Jazzpolizei. halloJulia! - das beste Geburtstagsgeschenk, das man jemandem machen kann.

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Hanna Williams + The Affirmations

Hannah Williams ist ein Wirbelwind voller Seele, Liebe, Lust und Wut, der jede Bühne, die er betritt, in Trümmern hinterlässt. Begleitet wird sie von einer herausragenden Gruppe von Musikern aus Großbritannien: "The Affirmations". Hannahs Vater war ein musikalisch begabter Minister, und ihre Mutter erlaubte ihr mit sechs Jahren, dem Kirchenchor beizutreten. Sie konnte Noten vor Buchstaben lesen. Jetzt ist sie ein unaufhaltsames Talent. Es wird nicht lange dauern, bis ihre Musik euch mit ihrer ergreifenden, tanzbaren Mischung aus rohem und wahrhaftigem Soul erobert.

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Hans Ehlert Hamburg

HEH die NDW/Punk/Pop Kombo der großen Gesten und Gefühle. In liebevoll gestalteten Katzenkostümen führen die 3 Musiker geschmackvoll durch den Abend. Es wird gelacht, geweint und getanzt. Sowohl jung als auch alt kommen voll auf ihre Kosten. HEH - Die Musical Revue für die ganze Familie.

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Hardvösh Thoralfson Trio

Harry Charles & The Homies

Hasenscheisse

Am Anfang waren da nur zwei Jungs, die zu den Schrammelakkorden einer Gitarre selbstgebackene witzige Lieder grölten. Aber die heilige Evolution und eine nicht geringe Portion des Aufmerksamskeitsdefizitsyndroms jagte das Duo von der namengebenden "hasenbeköttelten" Wiese raus in urbanere Gefilde. Sie streiften sich tapfer die Köttel aus dem Cord und peppten ihre Wald- und Wiesenlieder mit Percussion, E- Bass, Akkordeon und mehrstimmigem Gesang auf. Hasenscheisse verbreiten nun seit mehr als sechs Jahren ihre eigenwillige Mixtur aus delikat gezupften Leckerbissen fürs Ohr und wild tanzbarem, herrlich trivialem Gegröle für die Beine.

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Haszcara

Seit 2015 steht Haszcara als Rapperin auf den Brettern die die Welt bedeuten. Musik begleitet die Göttingerin schon ihr Leben lang und das hört man an ihren Tracks: Sie sind alles andere als zaghafte erste Gehversuche. Vielmehr hat sie sich mit ihren selbstbewussten, starken, teils ironisch-witzigen und teils melancholischen Texten von Anfang an einen Namen gemacht. „Ich war immer euer Sonnenschein. Doch jede Sonne wird am Ende eine Bombe sein.“

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Häxxan

Hast du Häxxan schon gesehen? Das Power-Psych-Garage-Trio aus Berlin und Tel Aviv ist eine Flaschenrakete, die mit hard-stomp-fuzzy Feuerwerk in die Luft geht. Mit ihrer eigenen Art des GaragePunk driften sie auch mal in den 70er Progrock ab. Alles lose, doch dicker als Blut und angespannt wie ein Kiffer der auf sein Gras wartet. Fröhliches Schwitzen.

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Heartbeast

In den letzten Jahren haben sich Sängerin/Songschreiberin Nala Lakaschus und Gitarrist /Produzent Helge Hasselberg mit viel Liebe zum Detail vor allem der Produktion von Songs gewidmet. Entstanden ist ein unverortbarer Sound, der manchmal verträumt, manchmal düster facettenreich Elemente aus Pop, Soul, Jazz, HipHop und Punk verbindet. Auf ihren Reisen durch die Welt nahmen sie unter anderem mit traditionellen Griots im Senegal auf, sowie mit zeitgenössischen Künstlern, wie dem Schlagzeuger Jörn Bielfeld (JBXDR), mit dem sie nun auch Live zu erleben sind. Einen Fuß in der elektronischen Zukunft und einen in der analogen Vergangenheit. Das ist Heartbeast.

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Hektisch Kunst & Mary May

Henge

Ho99o9

Was Horror genannt wird, kann nur Ho99o9 bedeuten. Finden wir bei der Hip Hop-Crew Elemente aus Afropunk, Grime und Trap, sorgen verzerrte Stimmen und basslastige Beats für Gänsehaut. Gleichzeitig steht Ho99o99 für den Horror, den eine ganze Generation von Afroamerikaner*innen durch Rassismus und Polizeigewalt in den USA erleben muss. Klar, dass Wut in der brachialen Musik ihren Ausdruck findet.

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hope

Hope schwingt zwischen den Stilen Independent, Postpunk und Ambient. Sie verstehen sich darauf, Emotionen in Texte zu fassen. Sie erschaffen auf ihren Konzerten Klanglandschaften, die genau diese Gefühle untermalen. So schaffen sie es, verschiedenste musikalische Elemente in einem wundervollen Kunstwerk zu vereinen.

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hotdoggrrrl and the sesame buns

Huaira

Hundreds

Die Elektro-Pop Geschwister Eva und Philipp Milner berücken fast schon mit ihrer Musik uns Zuhörende. Sowohl in ihren Musikvideos, bei ihrem Liedaufbau oder bei Auftritten, sowas bisschen melancholisch, nachdenkliches bleibt haften. Eva hat eine tiefe, rauchige Stimme, die von den teils klavierbegleiteten Beats ihres Bruder gespiegelt werden. Sie sind das perfekte Team, um uns mit gefühlten 120 bpm in eine sanfte Life-Elektro Umarmung zu schließen.

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Huun Huur Tu

Dieses russische Quartett spielt seit 1992 Tuvanischen Kehlkopfgesang mit den dazu passenden uralten, folklore Instrumenten wie igli, Khomus (Tuvanische Harfe), Doshpuluur und der schamanischen Trommel Dünggür, aber auch mit Gitarren oder elektronischen Elementen. Tranceartig und treibend wie Bluegrass schicken sie uns auf eine sehnsüchtige Reise in die Weite zwischen Russland und der Mongolei.

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Ian Fisher

IDER

Lily und Megan aus London bilden das Electro-Pop Duo IDER. Die Besties und Mitbewohnerinnen lassen ihre kritischen Lyrics von jazzigen Elektro-Sound bis Dark Pop Schnipseln tragen. Ihre Lyrics sind ähnlich vielfältig wie ihre täglichen Schnacks als Freundinnen - es geht über Frau* sein, Mensch sein und diese Welt im allgemeinen. Irgendwie nehmen uns die Beiden in ihre krasse Vertrautheit mit ihrer Musik mit rein, lassen uns teilhaben und genießen.

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Il Civetto

Lebensfreude gepaart mit geheimnisvoller Exotik und Melancholie, erfunden in Berlin. Erstmals zu hören 2010 bei einem Spontanauftritt in der U-Bahn. Plötzlich tanzte der Waggon und einer der Fahrgäste buchte die Band für eine Party. Dann ging alles ganz schnell. Was il Civetto von anderen Bands unterscheidet: Die Musiker leben im Moment. Auf der Bühne entsteht immer wieder aufs Neue aus Akustik-Gitarre, Bass, Ukulele, Klarinette, Saxofon und einem selbst zusammengestellten Percussion-Set eine Musik, die nie brachial wirkt, immer tanzbar ist und einfach eine ganz eigene "Duftnote" verströmt.

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Imbiß

Pop ist Pop. Funk ist Funk. Imbiß ist Beste. Gott sei Punk.

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Infant Sanchos

#instant boner

Zwei Musiker, eine Armada aus Modular Synthesizern und die treibenden Beats einer Drum-Machine: das sind #INSTANTBONER aus Berlin Kreuzberg. Ihre Live-Performance ist ein Zusammenspiel, welches abstrakte elektronische, extravagante und harmonische Klänge mit repetitiven Rhythmen und treibenden Bässen kombiniert. So wird sich immer wieder neu erfunden. Das geht über das Spielen von vorproduzierten Tracks weit hinaus. Unmittelbar bekommt das Publikum den Erschaffungsprozess vorgeführt, wodurch es diesen mit den eigenen Reaktionen rück-beeinflußt.

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I Salute

Kein Mensch mag Kompromisse eingehen. Doch I Salute wissen nicht einmal, wie das überhaupt gehen soll. Denn statt Genre-Einheitsbrei serviert das Duo lieber schwere Kost und stößt mittels gezielt gesetzter musikalischer Ecken und lyrischer Kanten gleich doppelt vor den Kopf. In einen Song packen sie Ideen für zehn und ihre Einflüsse reichen von Rap über Noise und Indie bis hin zu elektronischer Musik. Doch statt um einzelne Versatzstücke geht es Sören und Magnus am Ende des Tracks immer noch um das große, rastlose und mitreißende Ganze. Schon bevor sie als I Salute auf der Achse Berlin-Leipzig damit begannen, die Grenzen von Hip Hop neu auszuloten, tourten die beiden jahrelang in verschiedenen Formationen durchs Land – und demnächst auch zusammen, als Support für Leoniden in diversen deutschen Städten.

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Jackson Dyer

Jam Connection

Jan Blomqvist & Band

Die Stärken des Berliners sind träumerische Gesangslinien und einfache Beats. Mit seiner Band spielt er tanzbaren Elektro-Pop und Clubsoul. Die von ihm produzierten Sounds untermalen perfekt seine einzigartige, charismatische Stimme. Nachts baut er stundenlang an seinen Tracks und lässt sich auf "Bildungsreisen" durch das Nacht- und Kulturleben der Hauptstadt inspirieren. So entsteht Konzertfeeling auf dem Dancefloor mit einfachen Vocals und minimalen Beats. Rock’n Roll im Electro-Club in dessen Details die Finesse liegt. Seine Band, bestehend aus Christian Dammann, Drummer und Felix Lehmann, Pianist, erschafft durch unvollkommene Sounds Charakter. Emotional, ehrlich, authentisch, verfrickelt, detailliert, bassbetont, zweitonakkordig, nicht immer schulbuchmäßig, weil manchmal gerade der schiefe Ton die Gänsehaut erzeugt.

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Jawhar and Yallah Bye! feat. Mitsou

Der in Belgien lebende Tunesier Jawhar gilt schon länger als eine Art John Grant Nordafrikas, mit seiner eleganten Verschmelzung von Chaâbi-Musik, elektronischen Klängen und westeuropäisch geprägtem Songwriter-Sound. Für sein aktuelles Projekt Yallah Bye! ging er nun eine Kollaboration mit Mónika "Mitsou" Miczura ein, einer ungarischen Sängerin, die in ihrer Musik die kulturellen Ideale der Roma aufleben lässt. Man ahnt es schon: Was man hier zu hören bekommt, verfügt über eine gewisse Grenzenlosigkeit in der Verschmelzung von Folkloristischem und Postmodernem, von Klezmer und Chaâbi, von Balkan und Nordafrika. Immer schön, immer gefühlvoll - und meistens auch tanzbar.

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Jaya The Cat

Diese vier wahlamsterdamer Rockers entführen einen gerne mal auf einen Trip, den man eigentlich so nie geplant hatte. Vielleicht hatte man gar nichts Großes erwartet, vielleicht steht man eigentlich gar nicht so auf diesen Cocktail aus Reggae, Ska, bisschen Elektro- Einfluss und hier und da tiefe Dub-Klänge. Aber irgendwie kriegen Jaya The Cat schließlich jede*n! Ihre Musik lädt vor allem zum rumrockern und ausgelassen los lassen ein, hier und da klingen in den Lyrics die durchdachten politischen und emotionalen Wurzeln durch.

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jen_accidental

JEN schaffen musikalische Räume voller sich überlagernder Zukunftsideen... Klangcollagen gegen die totale Verwertung und mit Sounds & Samples für ein lebenswerteres Jetzt. Taucht ab, tanzt, treibt und tut etwas!

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Jesper Munk

Nach seinem Debüt 2013 ist Jesper Munk nun zurück. Dabei gilt: alles zerreißen, alles auf Anfang! Vom einstigen Bluesman hat sich Munk heute zur Stimme des White Boy Souls der Generation Y entwickelt. Das Ergebnis ist das Porträt eines jungen Mannes – ehrlicher, verletzlicher und nackter. Ist es möglich, zugleich froh und trübsinnig zu sein? Oder was passiert an dem Tag, wenn man die letzten Optionen am Ende langer Nächte verbraucht hat?

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JonZ

JonZ ist ein optimistisches Duo, das während einer musikalischen Reise von Jenia Vasilenko und Yoav Or in einem abgelegenen Haus am Zamarin-Gebirge entstanden ist. Angetrieben vom Wunsch, ihre Kunst zu verbinden, sowie ihrer Leidenschaft für Kulturen und vielseitige Musikrichtungen, schreiben JonZ kraftvollen, dennoch sanften Folk, den sie in eine weiche elektronische Decke hüllen. Das Ergebnis ist eine vielseitige Sprache bezaubernder Melodien, mit denen JonZ gemütliche und vertraute Räume schaffen, wo auch immer sie gerade sind!

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Joseh

Vielschichtig orchestrierte Songs voller Melancholie, wie die Tracks Crazy Days und Scared gehen über zu hoffnungsvollen Folk-Rock-Hymnen wie Riverhouse und Beauty in the Broken.Ohrwürmer treffen hier auf anmutige Harfenmelodien, druckvolle Drumbeats auf Violinen und Chorgesänge auf Delay-Gitarren. Alles fügt sich auf natürliche Weise zusammen. "Just be free, just be free, but remember how it used to be." Geboren in Japan als Sohn philippinischer Musiker verbringt er seine Kindheit nie lange an einem Ort, sondern hauptsächlich im fahrenden VW-Bus und eingespannt in Bühnenshows. Die Musik bildet die Konstante.

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Juggling Jugulars

Juurisähkö

Die drei Finnen kombinieren alte Wurzeln mit modernen, elektronischen Blüten und erschaffen damit Klanglandschaften, die mit Kehlkopfgesang, Didgeridoo, Drums und Perkussion, durch verschiedenste Effekte geloopt, angebaut werden.

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Kafvka

Die Band selbst beschreibt es so: „Literatur tanzt Breakdance mit Popkultur – Politischer Rap auf dem klassischen Crossover-Sound der coolen Kids der 90er–Live-Abriss, Energielevel: Eine Billiarde!“ Passt.

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Käptn Peng & die Tentakel von Delphi

Surrealer Text trifft beschwippste Mitsing-Refrains, Metaebene trifft heimliches Augenzwinkern. Die fünf Tentakel experimentieren mit ihrem musikalischen Kuriositätenkabinett aus Bürsten, Töpfen, Fahradklingeln, Betonkübeln, brummelnden Kontrabässen und präparierten Gitarren und hier und da Synthesizer. Der Rap wird souverän von Käptn Peng vorgetragen, nie müde in jeder Zeile noch einen versteckten Hinweis für Zuhörende zu hinterlassen. Wenn wir diese Lieder hören, gilt: "Philosophieren kann Spaß machen."

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Kaput Krauts

Das hat die Welt noch nicht gesehen. Das ist die Sensation, die keine:n interessiert. Eine Band wie jede andere, nur für Punk zu stumpf und für Hardcore zu borniert. Drei Akkorde und der Nobelpreis für Musik. Style? Message? Attitüde? Check, check und nochmals check. Die Hände hoch, Gesicht zur Wand, hier kommt die Szenepolizei, mit dem Finger am Abzug und dem Monopol auf Hits. Immer schneller, härter, krauter. Wenig Substanz, viel Geschrei und Bullrichsalz durch die Nase. Das ist alles nur ein langweiliger Witz.

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Karies

Die vier Bandmitglieder fabrizieren Musik, die zwischen düsterem 80er New Wave, Punk und NDW flaniert. Texte und die zum Ausdruck gebrachte Wut lassen auch an Diskursrock der frühen 90er erinnern. Angestaubt gibt sich Karies hierbei aber nie, transportieren sie doch durch ihre Songs die mit dieser Musik verbundene kritische Antihaltung mit Bezug zu aktuellen Themen.

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Kasimir Effekt

KASIMIR EFFEKT ist eine Elektro-Formation aus Hannover. Ausgehend vom Vakuum der Stille entwickelt die Band einen Mikrokosmos der fluktuierenden Beats, technoiden Improvisationen und loungigen Klangminiaturen. Die drei Musiker servieren bei Livekonzerten an Kontrabass, Schlagzeug und Fender Rhodes handgemachten Analogsound mit absolut tanzbarer Attitüde. Elementarteilchen aufgepasst: Reduktion = Reaktion. Willkommen im KASIMIR EFFEKT.

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Kenny Kenny Oh Oh

Kenny Kenny Oh Oh spielt Punkmusik. Die vier aus Leipzig pflegen einen Stil, in dem frühe Hardcore Punk Aufnahmen durchschimmern. Von sich selbst sagen sie, dass ihr Punk einfach ist –rauh, aber perfekt gespielt. Die Texte handeln von der Kritik an der Arbeitswelt und Karrieredruck und ganz allgemein von dem ganzen Scheiß in der Gesellschaft, in der wir leben.

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Keny Arkana

"La rage du peuple..." Wer kennt es nicht, dieses Gänsehaut erregende wütende Intro der Marseiller Rapperin? Ob auf Demo übern Lauti oder auf Kopfhörern im Zug, Keny Arkana begleitet bestimmt so manche schon seit Jahren. Sie drückt mit ihren politischen Texten und klassischen Hip Hop Beats Zorn über Kapitalismus, Faschos und die Gesamtscheiße auf den wunden Punkt. Auch wer die französischen Lyrics nicht versteht oder noch nicht kennt, ihre geballten Emotionen, ihre Wut und ihr Mut kommen garantiert an.

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Kid Dad

„I just want to wear ugly jeans“ lautet die Ansage von KID DAD aus Paderborn. Mit ihrem Debüt im Februar setzen die vier Jungs einen krachig lauten Startschuss und sind drauf aus mit ihrem rockigen Garagensound glattgebügeltem Pop die Stirn zu bieten. Wer sich also in Zeiten der scheinbaren Perfektion nach lauter, ehrlicher Musik sehnt, ohne dabei in der Zeit zurückreisen zu müssen, kommt am Palast nicht vorbei!

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KILNA- MANA

Klaus Johann Grobe

Klaus Johann Grobe erforschen die goldenen Funken der Monotonie. Grober Bass legt sich zwischen die tanzenden Drums und die Orgel ist ein Leuchtturm-Strobo für die Herzkammern. Ihre Stimmen singen die Gespräche, die der Kopf so gerne mit sich selbst führt. Keine Traurigkeit, keine Freude, sondern der Scherz mit der Mechanik und der Wunsch nach einer ehrlichen Tanzfläche streicheln unsere nüchternen Fantasien. Es gibt keinen Millimeter für Resignation, denn Klaus Johann Grobe sind die Herrscher über den Charme der Monotonie. Sie erzählen einen Schwarz-Weiß-Film auf Synthesizer, dessen Tonalität jeden neuen Moment zu feiern weiss. Liebe geben sie denen, die sie begleiten.

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Klub Kartell presents Dellé, Ganjaman, Jahcoustix, Sebastian Sturm

Diese vier Kölner sind in der Reggae- und Dancehall Szene inzwischen kein Geheimtipp mehr. In der klassischen jamaikanischen Backing-Band Besetzung (zwei Keyboarder, Gitarre, Bass und Drums), sind sie in der Lage fast jeden Sound zu realisieren und ein Garant für impulsive und mitreißende Shows, voller Spielfreude und positiver Energie. Musikalisch haben sich Dellé, Ganjaman, Jahcoustix und Sebastian Sturm als Klub Kartell auf modernen Reggae und Dancehall nach jamaikanischem Vorbild spezialisiert.

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Kofelgschroa

Der Maxl, der Michl, der Matze und die Resi aus Oberammergau, am Kofelberg, machen mords gscheide Musik. So würden es wohl Leute aus dem Süden ausdrücken, wenn sie von der Neo- Volxmusik Gruppe schwärmen. In neuerer Besetzung machen die vier Musik die sich nicht festnageln lassen möchte. Mit Blasmusik, also der Tuba und Tenorhorn, mit dem Akkordeon, mit Gitarre, Keyboard und teils mantraartigem Gesang machen die vier spannende musikalische Experimente.

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Komfortrauschen

Kosmo Sound

Koyaanisqatsi

Aufreibender, politischer, persönlicher Punkrock voller Melodien und Wut. Koyaanisqatsi sind der Grund, warum so einige Menschen bei den ersten Booking-Leaks für die Fusion 2018 ganz feuchte Augen bekommen haben. Aber weißte was? Reunion my Ass! Zum Klischee verkommene Rockposen passen hier eh keinesfalls. Koyaanisqatsi spielen einfach nur verdammt selten... Freuen wir uns also darauf, ein ganz besonderes Konzert mit ganz besonderen Freunden zu erleben: „..und es ist soviel los hier // und wir vermissen dich // und auch fußball ist heut scheißegal // etwas ist anders dieses jahr // pass auf dich auf..."

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KUF

Musik voller Vocals, aber ohne Sänger? Geht das? Das geht! Denn alle Stimmelemente basieren auf selbst aufgenommenen Samples, die Keyboarder Tom Schneider in Echtzeit wie ein Instrument spielt und virtuos verbiegt, als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt. Man könnte fast meinen, es wäre das erste Mal, dass das Potential eines Samplers auf der Bühne voll ausgeschöpft wird. Ohne maschinelle Synchronisation rücken Bassist Valentin Link und Drummer Hendrik Havekost die körperlosen Stimmen in eine hyperintegrierte Einheit aus rauem Soul, äußerst eingängigen Songs ohne eigentliche Texte und improvisierten Ausbrüchen. All dies kommt in der ungehobelten Ästhetik von Cut-Up Techno daher.

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Kumbia Boruka Sound System

La Cafetera Roja

Cafetera Roja bewegen sich frei zwischen den Genres. Gegründet im kosmopolitischen Barcelona, wo musikalische Identität keine Grenzen kennt, fanden sich 2008 Künstler aus Frankreich, Spanien und Österreich zusammen, um ein Projekt zu starten, das unberechenbar sein würde. Sie navigieren zwischen Melancholie und Euphorie, kontrastieren Sinnlichkeit und Verletzlichkeit und Beständigkeit mit Gesang und Rap, sind multi-instrumental und eklektisch. Egal, welche Emotion sie auslösen will, die Cafetera ist immer intensiv.

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Lao Xao Trio

Alle reden von Weltmusik, aber wer kennt sich schon wirklich aus in der musikalischen Tradition der Völker des Fernen Ostens? Um so spannender, verblüffender und manchmal auch verwirrender ist es, den musikalischen Erkundungsreisen zu folgen, die das Dresdner Lao Xao Trio durch akustisch und emotional unerforschte Grenzbereiche zwischen vietnamesischer Folklore und westlichem Jazz, zwischen ausgeklügelten Prog-Rock-Strukturen und freier Improvisation führen. Ein wenig Abenteuerlust gehört schon dazu, will man den drei Entdeckern folgen, geschärfte Sinne sowieso. Unerwartete Einsichten in exotische Klangräume sind der Lohn. Im Zentrum von Lao Xao (das Wort steht in Vietnam für Lärm und Tumult) steht die fantastische Stimme der hier als Tochter vietnamesischer Eltern geborenen Khanh Nguyen, die im Spannungsfeld von europäischer und fernöstlicher Klangkultur enorme Ausdruckskraft entfaltet.

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L.A. Salami

Lookman Adekunle Salami, also kurz L.A. Salami, ist ein aufstrebender Singer- Songwriter aus London. Seine Musik lässt sich im Bereich des postmodernen Folk, Blues und Acoustic Rock verorten. Nicht nur seine manchmal umgeschnallte Mundharmonika erinnert an andere Folk- Größen, seine Texte sind auch die reinste Lyric. An seiner Seite hat er nicht nur seinen imaginären Mentor "Papa Stockley", sondern auch eine umwerfende Kreativität und ausgezeichnete Gitarrenrifffs.

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Lehmanns Brothers

IT`S TIME TO FUNK, BABE! Die Lehmanns Brothers aus Frankreich treiben mit ihrem sexy Sound ihr Publikum vor sich her! Ihr Groove steckt an und wird mit Jazzy-Akkorden sowie Elementen des Hip Hop und des Neo-Souls geschmückt. Watt zum Gucken gibt es auch, wenn der Sänger Julien beim Singen in den Spagat springt. Lehmann, come on, shake my Soul. NOW!

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LEKHFA

Maryam Saleh, Maurice Louca and Tamer Abu Ghazaleh sind drei ägyptische Musiker, die in den 90ern in Kairo ihre Karriere begannen. Fast drei Jahrzehnte später, nachdem sie sich alle in der alternativen, arabischen Musikszene einen Namen gemacht hatten, sind sie zusammengekommen, um einen trampelnden, zähen, wankenden Sound des Widerstands zu schaffen. Von ägyptischen Shaabi, Electro-Shaabi, Pop und Psychedelic reicht ihr Stil, der durch Oud, Buzuqui, Slide-Gitarren, Schlagzeug, elektronische Beats und Sounds entsteht. Eine atemberaubende Kombination aus außergewöhnlichem musikalischen Talent und Kreativität, deren Werke sich um die dystopischen Gedichte Mido Zoheirs drehen, einem der berühmtesten ägyptischen Dichter unserer Zeit.

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Lemur

Lemur, der Wahlberliner Rapper und Produzent, hat keinen Bock mehr aufs Menschsein. Mutiert zum Feuchtnasenaffen redet er Klartext: Die Tiere haben Beef mit uns. Der Planet übrigens auch. Aber egal. Lasst uns feiern, bis es zu Ende geht, denn stigge-di-sterben tun wir sowieso alle irgendwann. Vielleicht ja schon morgen, denn bei Lemur hat der Tod Logen-Plätze.

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Leoniden

1. (astronom.) ein Sternschnuppenstrom, der alljährlich im November die Erdbahn kreuzt und sich alle 33 Jahre als ein besonderes Himmelsspektakel zeigt, bei dem pro Stunde mehrere tausend Sternschnuppen beobachtet werden können. 2. (musikal.) eine junge Band, die von ihrer Homebase Kiel 2017 wie eine Rakete durchstartete und dieses Jahr den Fusionkosmos durchkreuzt. Das musikalische Spektakel zeigt sich als ein filigranes Indierock-Getänzel zwischen Grunge und Funk, das den Tag vergessen lässt und dich in die Unbeschwertheit der Nacht mitnimmt.

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Le Réveil Des Tropiques

Das schwarz-weiße Albumcover des Pariser Quintetts Le Reveil des Tropiques zeigt einen nackten Frauenkörper, der im Weltall schimmernde Perlen gebiert. Ähnlich organisch geht die Band bei der Komposition ihrer Musik ans Werk: Beide Platten sind das Produkt langer, experimenteller Jam-Sessions ohne vorgeschriebenen Fahrplan, wobei vor allem bei ihrem aktuellen Album die Leidenschaft für kosmologische, kraut-rockige Trancezustände in den Vordergrund gerückt ist. In Frankreich gehören sie noch zum Underground des Psychedelic Rocks, aber sollte morgen die Welt untergehen, braucht ihr alle diesen Soundtrack dazu.

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Les Filles De Illighadad

Les Filles de Illighadad sind als erste weibliche Desertbluesband auf Tour. Aus ihrem Heimatdorf Illighadad am Rande der Sahara bringen „Les Filles“ die als Tendé bekannte und vor allem von Frauen zelebrierte Spielart der Tuareg-Musik vom Niger um die Welt. Hypnotische perlende Gitarren-Riffs, stetig treibender Rhythmus und polyphon tragende Resonanzen verschmelzen zu einem organischen Sound, der uns ganz hier und weitweit weg sein lässt. Wer würde sich da nicht gegen die frühe Heirat und für die Gitarre entscheiden...

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Les Pünks

LeVent

Liedfett

Mit diesem aufgekratzten Hybrid aus Punk, Akustik-Pop, Sprechgesang und Liedermacherei braucht es nicht viel mehr als eine Begegnung und er verbleibt nachhaltig im eigenen System. So einen Clash aus eskalierter Klassenfahrt und Songwriter-Boygroup erlebt man nicht alle Tage. Mit der Kunst des Liedermachens haben sie spätestens mit ihrem letzten Album alle Genregrenzen gesprengt. Für euch haben sie es dabei, tragen es im Rucksack und laufen schon wieder los. Das Beste, was man da machen kann: Einfach hinterher!

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Lion Sphere

Die vierköpfige Band Lion Sphere entwickelt eine einzigartige Fusion von soulig-warmen Gitarren- und Synthesizerklängen, elektronischen Bässen sowie jazzig verspielten Drumgrooves und lässt durch die einmalige Stimme des Sängers den Sound monumental fliegen. Die lyrischen und sehr persönlichen Texte offenbaren dabei einen Tiefgang, der die klanglichen Horizonte jederzeit ausfüllt.

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Lokomoko

Kunst, Lounge und Hafen... Lass Dich treiben von den sanft plätschendern Beats und gib Acht dass der Sturm von peitschenden Gitarren dich nicht umwirft. Die Videos sagen alles und nichts, ganz wie ihre versteckten Selbstbeschreibungen... Doch Ihr Platte ist wunderschön. Komm wir treffen uns am Loveboat und machen einfach unsere eigene Reise mit Lokomoko!

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Lord Youth

Die Musik wurde als Old Wave, Folk Noir, Lo-Fi Stoner Americana und Bedroom Garage beschrieben. Im Kern ist es der bizarre Formalismus der amerikanischen Folktradition des letzten Jahrhunderts, mit Songstrukturen der Mitt-60er, die durch billiges Prä-Digital Equipment aus den 80ern gespielt werden. Lord Youth ist das Songwriting-Projekt von Micah Blaichman aus Queens, NY. „...ein Songwriter von offenbar nicht unbeträchtlichem Talent...“ meint das Rolling Stone Magazin und hört auf seinem Debut „... dunkle, geisterhaft gravitätische Downbeat-Etüden...“ Micah Blaichman crooned und schlingert sich in rauchigem Bariton und schweren Herzens durch ein Set Noir von unbestimmter Herkunft. Hin und wieder, vor allem live mit seiner Band, zieht er das Tempo an, hin zu groove-gestärktem Americana-Rock’n’Roll with a touch of soul. „Nenn es New York Postmoderne oder einfach eine fantasievolle Projektion,…“ schreibt das englische R2 Magazin, „aber Blaichman schnitzt sich gerade eine faszinierende künstlerische Nische…“

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Los Mirlos

Loveboat

Love Songs

Love Songs aus Hamburg sind der Moment, wenn Existenzialismus zu Musik gerinnt. Zu schleppenden Beats mit teils afrikanischer Anmutung und maulig grollenden Sequencern rezitieren Stimmen abstrakte Texte zwischen postmoderner Lyrik, Dadaismus und NDW-Wahn- wie Blödsinn. Was zunächst ziemlich sperrig klingt, erhält bei Love Songs indes eine hypnotische Dichte, die mächtig fasziniert. Wenn sich etwa Stücke wie "Plateau" oder "Alte Sonne" auf über zehn Minuten ausdehnen, löst sich die Echtzeit um einen herum spielerisch auf.

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Lunar³

Infiziert von elektronischer Tanz- und Bassmusik, kreieren vier Musiker aus Leipzig Ihren Sound. Mit Schlagzeug, Keyboards, Gitarre und Posaune zeichnen sie ein Klangbild, bei dem Drum'n'Bass und Dub nicht nur durchschimmern, sondern dominieren. Seit Anfang 2014 ist der aus Manchester stammende und nun in Leipzig lebende Papa Flipstar als MC und Sänger mit dabei. Flipstar, der schon lange in der freien europäischen Partyszene aktiv ist, schafft es, Band und Publikum miteinander zu verbinden, um gemeinsam die „good vibes“ zu zelebrieren. Die Auftritte von Lunar³ funktionieren im Club-Kontext und zeigen, dass Clubkultur und live gespielte Instrumente wunderbar harmonisieren können.

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MAIORANO

Make a Move

Mama Afr!ka

Das Künstlerkollektiv MaMaAFR!KA spielt mit einer sonnengetränkten Mischung aus Reggae, Punk, Rap, Ska, Samba, Funk, Rumba und ganz viel Patchanka. Ein Konzert von MaMaAfrika ist wie eine wilde Reise zwischen verschiedenen Sprachen, Rhythmen, Stimmungen und Musikstilen, eine chaotische und zugleich tief harmonische Verbindung aller Gefühle, dass zum Ende des Bühnentreibens das Leben leicht und alle Sorgen vergangen scheinen.

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Mammút

Alexandra Baldursdóttir, Arnar Pétursson, Katrína Kata Mogensen, Vilborg Ása Dýradóttir - so einzigartig wie die Namen der Bandmitglieder für Nicht- Isländer*innen klingen mögen, so auch ihre Musik. Die Band aus Reykjavík macht zwar melodische, mitreißende und schöne Musik, aber nicht ohne uns hintenrum in düstere, komplizierte und raue Regionen im Inneren vordringen zu lassen. Diese Rock- Band hat ihre kleine Heimatinsel in ihren Bann gezogen, wir schließen uns dem leidenschaftlich an.

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Mannique Mechanique

Mantar

Obwohl MANTAR nur aus zwei Mitgliedern besteht, klingen sie wuchtiger als viele fünfköpfige Bands - sogar ohne Bass. Einfach nur Schlagzeug plus Gitarre plus Zerstörung. Vergesst Rock, wie ihr ihn kennt. Das hier wird weh tun. Peitschende Beats und geschwärzte Melodien treffen auf Feedback-Orgien und Doom-Chaos, gemischt mit Punk-Elementen. Nennt es, wie ihr wollt – aber bitte nicht Sludge.

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Martin Kohlstedt

Die Klaviertöne schweben wie schillernde Partikel im trüben Wasser. Sie tänzeln leicht umher, springen von hier nach da in kleinen Verwirbelungen. Es ist eine trügerische, engstirnige Idylle, denn gemeinsam treiben die Teilchen unausweichlich auf die nächsten Stromschnellen zu. Kaskaden aus Brechungen und Verstärkungen - das sich anbahnende Chaos wird die Klänge fortreißen, ihre Strukturen übertönen und in anderer Form neu aufschichten. Im Rausch verschwindet das Einzelne, wird absolut bedeutungslos. Aber kein Sog hält ewig und wenn die Dinge wieder zur Ruhe gekommen sind, dann ist selbst der kleinste Klang sonderbar aufgeladen mit der Kraft, ganze Landschaften umgeformt zu haben...

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Matanza

Vicho, Spec, Loli sind Matanza. Die drei Chilenen aus Santiago vereinen Folklore, Tribal, House, Global und Dub als eine Liveact Band mit Gitarre, Synths, Beatmaschinen, Perkussion, Gesang und chilenischen Flöten.

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Max Prosa

Ein Abend zwischen Lyrik, Liedern und Erzählungen. Prosa, seine Texte, sein Instrument, ganz bei sich. Am Anfang war der Text. Worte, Verse, Reime – noch nie hatte Max Prosa Probleme, seine Gedanken und Beobachtungen zu Papier zu bringen. Ihm steht der Sinn danach seine Poesie mithilfe von Musik in einen neuen Kontext zu überführen und so ein großes organisches Ganzes zu erschaffen. „Mit geht es nicht unbedingt darum, etwas zu sagen, was noch nie gesagt wurde“, sagt Prosa. „Sondern ich will das, was bereits gesagt wurde, so formulieren, dass es gefühlt wird.”

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Mercedes Jens

Frühjahr 2017 - aus der Herrentoilette des Burger King Maschener Kreuz erheben sich drei Gestalten. Die Erscheinung kränklich, der Blick bestimmt, denn die Mission ist klar: Einmal mit den Delphinen schwimmen. Musikalisch unterfordert, menschlich überfordert - wird geladen zu einer Zeitreise ins Jetzt, einer Butterfahrt auf dem Meer der Erbärmlichkeit. Die drei Spice Girls therapieren sich selbst und ihr seid eingeladen. Das emotionale Teleshopping frei nach der Devise „mehr ist mehr Feuerwehr“! Und jetzt alle: Nie wieder Punkrock! Nie wieder Punkrock! Musik wie Urlaub auf Mallorca: heisz und scheisze!

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Meret & The Tiny Teeth - Le Grand Ordinaire

Meret Becker ist eine Künstlerin mit vielen Gesichtern: Schauspielerin, Komponistin, Sängerin, Performing Artist, Produzentin. Ein Multitalent. Die Stücke, die sie jetzt auf die Bühne bringt, sind wie immer sehr persönlich – und gerade deshalb so universal. Das stilistische Spektrum reicht von Folk und Blues bis Bluegrass und das mit immer neuen Arrangements und Instrumenten, stets mit der Maxime „weniger ist mehr“.

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MERIKHIA

Wir sind Maximilian Dierksen und Arash Khodayari, spielen zusammen als kleine Internationale Band (Deutschland und Iran) und nennen uns Merikhia. Wir haben uns im August 2017 beim Ferrara Buskers Festival in Italien kennengelernt und seitdem angefangen, miteinander Musik zu machen. Unsere Ambiente Weltmusik ist sowohl ruhig und entspannend als auch aufregend-interessant-experimentell und abwechslungsreich. Sie vermittelt meditative bis leicht trancig-aufregende Stimmungen, hervorgekitzelt durch die Klänge von Handpans, Didgeredoos, Trompete, Mundharmonikas, Maultrommel und leicht perkussiven Elementen.

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Meute

Die Techno Marching Band MEUTE füllt die Lücke, von der du nicht wusstest, dass sie existiert. Durch die Kombination aus hypnotisch treibendem Techno und expressiver Blasmusik beschwört das archaische Konglomerat aus Blech und Trommeln ein neues Genre herauf. MEUTE löst die elektronische Musik vom DJ-Pult und sprengt die Grenzen zwischen Bühne und Publikum. Ausschließlich mit akustischen Instrumenten vollführt das dreckige Dutzend aus Hamburg eine Revolution im Techno und definiert gleichzeitig die Idee des Spielmannszugs neu. Ob auf der Straße oder im Club, mit Strom oder ohne - MEUTE läuft.

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Minze

MINZE spielt Minimal Drone Boogie. Die Musik hat den Charakter einer Installation. Meist scheint sie auf der Stelle stehen zu bleiben oder eine Phrase dreht sich schier endlos im Kreis und kann so von allen Seiten betrachtet werden. Luftholen und warten. Wie Angeln. Minze kommt aus Hamburg und Berlin.

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Mohammad Reza Mortazavi

Mohammad Reza Mortazavi schafft es seinem Instrument Klänge zu entlocken, die scheinbar aus einer anderen Welt kommen. Der Percussionist spielt auf der uralten persischen Rahmentrommel und lässt Zuhörende in einer virtuosen Sphäre aus modernen Sounds wandern. Die Trommel gibt hierbei stets den Puls vor, der so universell wie zeitlos das Publikum mit einbezieht. Die Musik von Mortazavi ist imstande eine Einheit zu bilden, die ursprünglich und neu zugleich klingt. Steigt ein in das Raumschiff und erlebt den großen Klangkosmos der Daf-Trommel.

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Mojoy

Cello und Elektro-Beats. Drums. Tanzbar und melancholisch. Hypnotisch und ekstatisch. Widerspenstig und hoffnungsvoll. Die drei Musiker*innen Sebastian, ILLAY und Koen aus Berlin suchen mit euch Freude, Tiefe, Improvisation und je nachdem wohin ihr wollt, könnte es eine sehr weite Reise werden.

Monika Roscher Bigband

Das Münchner Artrockpopelektrokollektiv performt in Big-Band-Gestalt. Mit ihrem zweiten Album „Of Monsters and Birds“ im Gepäck wagt sich die Komponistin, Sängerin und Bandleaderin zusammen mit ihren 17 MitmusikerInnen noch tiefer in unerforschtes musikalisches Terrain. Bläserne Vogelgesänge entladen sich in hypnotisch-tanzbare Trommelgrooves. Der Bombast New Orleans und Blastbeats werden beste Freunde, hauchzarte Gesangslinien und orchestraler Pathos schaukeln sich gegenseitig in den Wahnsinn. Und mittendrin das wild pochende Herz einer Band, die immer weiter an ihrem ganz eigenen musikalischen Kosmos bastelt.

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Mononoke

Mop Mop feat. Wayne Snow

Wir dürfen gespannt sein, was die Kombination aus Mop Mop und Wayne Snow zu bieten hat. Erwarten dürfen wir Großes, denn was Mop Mop in den letzten Jahren an Musik im Bereich des modernen Funk und Jazz herausgebracht hat, ist phänomenal. Die Kombo um Andrea Benini bringt Soul mit ins Spiel wie keine andere. Bei Wayne Snow kann ohne Bedenken von der Reinkarnation des Afrobeat gesprochen werden. Die Stücke sind von berührender Aktualität, Vocals harmonieren perfekt mit dem Ensemble aus Drums, Percussion, Synthie und Bass. Was auch immer dieses Feature für uns parat hat, wir sollten uns festhalten und staunen.

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Mülheim Asozial

Dreimeter-Iro: GEIL! Dosenbier: GEIL! Lederjacke: GEIL! Punkrock: GEIL! Eintritt schnorr'n: GEIL! Hundefutter selber essen: GEIL! Mühlheim Asozial geil finden: !!GEIL!GEIL!GEIL!GEIL!GEIL!GEIL!GEIL!GEIL!GEIL!GEIL!GEIL!! Ey, Punks. Da lassen wir uns nicht lumpen: eine Buddel (!) Pfeffi gibt's am Sonntag im SchuBkarton für den zuerst gesichteten Dreimeter-Iro!

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MY BABY

Es hat nicht lange gedauert, bis das psychedelische, schamanische Trio MY BABY aus Amsterdam mit seinem sumpfigen Blues und funk-infusioniertem Sound die Musikwelt in ihren Bann ziehen konnten. In den letzten drei Jahren haben das Bruder-Schwester-Duo Sheik (Schlagzeug), Cato van Dyck (Gesang) und der neuseeländische Gitarrist Daniel "daFreez" Johnston ihrem Mojo alles abverlangt und sind nun bereit für die Veröffentlichung ihres dritten Albums "Prehistoric Rhythm“. Auf dem Album will die Band ein urweltliches Bewusstsein inmitten von hypnotischen Beats, schimmernden Vocals und psychedelischen Riffs auf dem Rücken von ursprünglichem Blues und dubbigem Funk kanalisieren.

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Näo

Ein düsteres Universum und eisige, kalte Sounds wären zu triviale Worte, um Näo zu beschreiben, denn die französische Band hat hart daran gearbeitet, ihr Schattenreich zu erweitern und aufzupolieren, wobei sie die pointierten und direkten Aspekte ihrer Songs betonen. In ihnen hallen Indie und Electronica wider, werden dabei jedoch hinterfragt und in einem neuen Licht dargestellt. Auf der Bühne sind Näo davon getrieben, eine sowohl volltönende als auch visuell packende Atmosphäre zu erzeugen, für die Videomaterial zu einem vollwertigen Bandmitglied heranwuchs und eindringlich zu der Intensität der Performance beiträgt, anstatt nur ein Zusatz zu der Musik an sich zu sein.

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Nearest Gas Station

Neuzeitliche Bodenbeläge

Neuzeitliche Bodenbeläge lösen in ihrer Freizeit mit Vorliebe am Tresen Diäträtsel und knifflige Aufgaben mit 100% Heavy Babsi und Sudoku-Willi. Hinterher kommt Musik raus und alle wollen es vorher gewusst haben...Die Wellen der Bodenbeläge schlagen durch Karl Kutter und plötzlich hatte die Nacht einen Reißverschluss...

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Nihiloxica

Noahs Boat

Noga Erez

Noga Erez ist eine israelische Musikerin, Singer-Songwriterin, Keyboarderin und Produzentin. Die Multi-Instrumentalistin lebt vor den Toren Tel Avivs. Ihre körnigen Texturen und kraftvollen Atmosphären, die mit ihren Synths und genialen Beats geschmiedet werden, spreizen mutig die Genres, angetrieben durch die Umgebung, in der sie aufgewachsen ist. Während die Musik, die sie in Zusammenarbeit mit ihrer Partnerin und Co-Autorin, Komponistin und Produzentin Ori Rousso macht, viele der physisch-dynamischen Elemente der elektronischen Musik nutzt, verströmt sie auch eine zerebrale Sensibilität, die sie zu einer der eigenwilligsten Künstlerinnen ihrer Stadt werden ließ.

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Nonsun

Die nachgerade physisch erlebbare Schwere von Tonalität auszuloten - darum geht es dem ukrainischen Trio Nunsun. Hierzu bedienen sie sich Elementen aus Drone, Doom, Post-Rock und Experimental Metal und verquicken all diese Bausteine zu einem schwer groovenden, oftmals rhythmisch komplizierten Monster. Dass sie dabei bis in die tiefsten Nuancen absteigen, beweist schon ihr Umgang mit ihrem aktuellen Album "Black Snow Desert": Bereits 2016 erschienen, brachten sie zwei Jahre später eine Deluxe-Version dieser Platte heraus, die von einigen der bedeutendsten Koryphäen in Sachen Recording und Mastering naachbearbeitet wurde. Der Zugang zu ihrer Musik ist nicht ganz einfach, der Gewinn umso größer.

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NOWAVES

NoWaves spielen unterkühlten, garagigen, LoFi-Wave. Das Rad erfinden sie nicht neu, aber die Radfelge gibt einen selten matten Glanz wieder. Ohne großen Pathos haben sich die vier einen ganz eigenen Sound zusammengeschustert und bestechen mit minimalistischen Beats, verschrobenen Singsang und einer „No Entertainment“ Attitüde, die den nach Nichts heischenden Pöbel fernhält. Von Synthiesounds angetrieben, rollt das seltsam anmutende Rad immer weiter gen Horizont. So trifft die ein oder andere Melodie direkt ins versehrte Herz und lässt es, ob des Wahnsinns um uns herum, ein wenig aufblühen. Auch wenn es kalt ist, wärmstens zu empfehlen. Good for health - bad for education.

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Oddisee + Good Compny

Amir Mohamed el Khalifa aka Oddisee hat sich mit den Musikern von Good Company zusammen getan, um weiterhin den individuellen Underground Rap zu machen, für den er bekannt ist. Die US-Amerikaner sehen ihre Wurzeln im klassischen Rap ihres Landes, aber auch in der Musik Nordafrikas, im Gospel und im Sprechgesang. Mit ihrem neuen Album "Beneath the Surface" im Gepäck gehen sie bei ihrem Auftritt garantiert unter die Haut.

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Oh Sees

gestempelter Reisepass-Seiten John Dwyer geht immer noch steil. Seine Band Thee Oh Sees haben sich stets entsprechend seiner Launen umgemodelt - von gehauchtem Psychedelic Folk über dämonischen Pop bis hin zu Science-Fiction Krautrock und darüber hinaus. Man weiß, dass jedes Konzert ein Härtetest ist. Zwanzig Jahre spielen sie schon, und trotzdem werden die Shows immer intensiver, wie so manch durchgeschwitzter Schwarm bezeugen kann.

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Oidorno

Diskurs-Oi aus Hamburg.

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Olli Schulz

Man kann nicht sagen, er sei ein Spätberufender. Man könnte eher sagen, Olli Schulz hat seine Hausaufgaben gemacht und vor der eigenen Musikerkarriere die der wirklich Großen studiert. Olli begann seine musikalische Ausbildung als pickeliger Specknacken mit einer Schwäche für Lautes und Langhaariges. Metal prägte seine Jugend. Es folgten harte Lehr- und Wanderbühnenjahre als Stagehand und Security in Hamburg. Da musste Olli durch und lernte, während er Kotze aufwischte und von Lou Reed persönlich beleidigt wurde aber auch, worauf es bei einer spitzenmäßigen Show, einem echt mal geilen Song und einem bewundernswerten Künstler ankommt. Werdet Zeuge, wie der Meister der Spontaneität heute nicht einfach nur Konzerte abliefert, sondern mittelmäßig vorbereitete Shows ohne doppelten Boden kreiert, die mit bunten Halbwahrheiten aus dem Leben gespickt sind!

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Onefoot

Schon nach drei Jahren ihres gemeinsamen Bandbestehens wurden Onefoot zu den renommiertesten Jazzfestivals eingeladen und von Szenegrößen wie Tigran Hamasyan oder Érik Truffaz gefördert. Und so steigt dieses junge Jazzsternzeichen aus Marseille geradezu kometenhaft in die schillerndsten Galaxien futuristischer Musik auf. Die Kombination aus unerschrockener Jugend mit erstaunlicher Reife durchbricht alle Schallmauern von Jazz, Elektro, 8-bit, 80ern und Post-Dubstep: Zeitgenössische Musik gespeist aus armenischer Tradition. Texturen, Absichten und musikalische Hintergründe werden jongliert und ganz nebenbei wird hybrid-mystischer Jazz neu erfunden. Hell und visionär.

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Opa!

Orchestre Miniature In The Park

Sie behaupten von sich keine Sekte, keine Partei und keine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts zu sein, und dennoch einen Auftrag zu haben: Sommer, Sonne, Hits! Den erfüllen sie auf jeden Fall mit knallig, buntem Pop! Und zwar auf Kinder-und Kleinstinstrumenten. Das Orchestre Miniature in the Park besteht aus ungefähr 30 Menschen, die auf kleinen Instrumenten musizieren und mit 'bunt' wahrlich sehr farblos beschrieben wären. Seit 2007 erspielen sie sich an allen denkbaren und undenkbaren Orten die Herzen der Menschen mit Liedern über die Sonne, Psychopharmaka, Liebeskummer, und vor allem über den Sommer. Das OMP ist das erste und einzige bunte Miniaturinstrumenteorchester der Welt.

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orchestre tout puissant marcel duchamp

OTPMD oder auch ungefähr übersetzt "Das allmächtige Orchester Marcel Duchamp" ist kein normales Orchester. Die insgesamt 14 Musiker*innen an mindestens genauso vielen Instrumenten spielen in gar dadaistischer Duchamp-Manier Tropical Postpunk mit klaren Referenzen zu Afro Avantgart-Pop. Wer einer der schatzsuchenden Embryo-Fans ist, der wird hier ein neues Goldstück entdecken.

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Orlando Julius & the Heliocentrics

OJ ist sowas wie der Godfather des Afro-Beat. Der nigerianische Jazzmusiker spielt schon seit den 60er Jahren mit unterschiedlichsten Musiker*innen aus aller Welt, nimmt immer wieder R´n´B, Soul und Funk mit rein und schafft es so über die Jahrzehnte nie langweilig zu werden. Seine neueste Kolaboration hat er mit dem UK- Kollektiv "The Heliocentrics". Diese Kombi aus sehr erfahrenen Musiker*innen ist ein Klassiker der mit Überraschungen um die Ecke kommt.

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Osaka Monaurail

Nach 20 Jahren drehen sich die Räder des irrsten Funk-Orchesters, das Japan zu bieten hat, noch immer unaufhörlich! In schärfsten Anzügen makellos gekleidet bewegt sich die Combo im Gleichschritt, während die Bläser eine schillernde Darstellung von wirbelnden Trompeten und Posaunen bieten. Frontsänger Nakata ist stets allgegenwärtig, groovt wild zum ansteckenden Sound oder peitscht die Menge mit einem gefühlvollen Schrei in die Raserei. Das Ziel der Gruppe bleibt allzeit gleich und heißt, den Leuten "superheavy Funk" zu bringen!

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Otzeki

Die beiden Cousins Mike Sharp und Joel Roberts bilden das Electro Tanz-Rock Duo Otzeki. Der helle Gesang von Sharp wird getragen von Roberts hypnotischen Beats, mit vielen Loops und melancholischem Tonaufbau. Dazwischen gibts immer wieder Zeit sich in Trance zu Tanzen, sodass zwischen Sonnenuntergang und -Aufgang nur Minuten zu liegen scheinen.

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Oum Shatt

Oum Shatt, das lose Kollektiv um Jonas Poppe, dessen Mitglieder aufgrund von Depressionen und manischen Höhenflügen ständig ein- und wieder aussteigen, ist ein analoges, geometrisches TanzKonstrukt - im Arrangement modern, aber den großartigen Sound vergangener Dekaden heraufbeschwörend. Die rollenden Klänge kritzeln ein hypnotisierendes Bild aus entschlacktem Rock'n'Roll, amerikanischen Surf, früher elektronischer Musik, arabischen Harmonien und hypnotischer Rhythmik von unterschiedlichsten, zum Teil selbstgebastelten perkussiven Elementen. Lass dich in seinen Bann ziehen und treibe in der Resonanz zwischen Liebe und Politik, Sex und Krise, Massaker und Flucht, Hoffnung und Dilemma.

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Panda Lux

Am Rand des Bodensees und in der Mitte ihrer Jugend treffen sich vier Träumer. Vielleicht haben sie begriffen, dass die Mädchen das mögen, vielleicht hatten sie nichts besseres zu tun: Die vier Boys jedenfalls machen sich daran, Popsongs zu schreiben. Der Brainstorm peitscht die Wellen hoch am Ufer dieses Sees, Zettel werden gefüllt mit Text in der Sprache der Dichter und Dadaisten, an Wände gehängt, mal verwoben, bald verbrannt. Behutsam wird Musik hinzu instrumentiert, an den rechten Stellen aus Plastik gebaut, in Neonfarbe getaucht und nach Südost gerichtet - PANDA LUX ist Harmonielehre für die Diskothek, ist Zweitausendjetzt.

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Parresía Banda

Parresia ist eine chilenische Fusion Jazz Band. Im Sommer 2018 sind sie zum zweiten Mal in Deutschland auf Tour. Als Kopf der Band ist Diego Gonzalez ein großes Talent am E-Bass und schreibt die Kompositionen. Er studierte Komposition an der Universität Chile. Desweiteren besteht die Band aus Alejandro Ares (Vibrafon), Diego Alarcon (Keyboard), Farco Ortiz (Alt- Saxophon) und Fabricio Cortese (Schlagzeug). Sie beschreiben ihre Musik mit dem Klang und dem Konzept des experimentellen Fusion Jazz und mischen diesen mit der Abstraktheit und dem Verträumten des Free-Jazz. Im Kontrast dazu stehen die Rhythmen des Progressive, die sie mit dem Groove von Hip Hop und Soul verbinden. 2015 nahmen sie ihre erste LP Homonino auf.

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Paula & Karol

Die echte Paula & Karol sind nicht nur ein Duo, sondern eine große Familie von Warschauer Musikern, die seit neun Jahren die Herzen von Jung und Alt in ganz Polen und im Ausland erobern. Die Pioniere der Polnische Indie-Szene haben es geschafft, in ihrer Musik ein Gefühl einzufangen, mit dem sich viele ihrer Generation identifizieren können. Das Gefühl, alles erreichen und sehen zu wollen. Den Konflikt zwischen Freizeit und Beruf. Die Angst, den Träumer oder die Träumerin in sich zu verlieren und Opfer der Vernunft und Realität zu werden.

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PISSE

Es gibt kein ruhiges Hinterland jenseits des Berliner S-Bahnrings. Pisse sind Problemzonenkinder mit Magengeschwüren gezüchtet aus eher ungutem Gefühl für die Gesamtscheiße. Ihr wisst schon. Untermalt teilweise mit Theremin. Man könnte meinen, es handele sich um Studierende einer Kunsthochschule. Dabei sind Pisse nur vier Provinzronnys, die sich und dich fragen: „Was ist das für eine Scheiße?“

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plastiq

plastiq verschwört sich dem Moment, denn ihre Musik ist durchweg frei improvisiert. Aus dem Spiel mit Beats, Stimmen und Tasten formen sich Tracks, die so zum ersten und einzigen Mal erklingen. Hierbei sind Räume, Publikum und Kollaborateure wechselwirkend verantwortlich für das, was entsteht. plastiq tönt nach Kraut, Garage, Sirenengesängen, und nie stellt sich die Frage nach ihrer Sprache. plastiq ist da – auf der Bühne, en scène, hinter der Kulisse, noch nicht in aller Munde.

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Polynation

PTTRNS

PTTRNS sind gleiche Teile Farben, Formen und Zeitpunkte. PTTRNS haben den Wunsch, Musik zu einem gemeinsamen und unterhaltsamen Erlebnis zu machen. PTTRNS sind Bass und Grooves, Polyrhythmen und Wiederholungen.

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Puerto Candelaria

Der Hafen von Candelaria ist ein imaginärer und zugleich realer Ort voller seltener Menschen und viel rebellischer Cumbia. Eine absurde, dramatische, explosive, kindische, lustige und delirante Show. Die unerschöpfliche Phantasie des Sergeant Rote Bete (Juancho Valencia, Dirigent und Pianist) setzt Segel, um von alten Traditionen zu neuen Klangufern zu reisen. Mit ihm im Boot sitzen der Ritter des Bass, Eduardo Gonzalez an Gesang und Bass, die singende Maga Maga, der Saxophonist Joselo Loco, Barromán der Posaunist und Pajarito an den Percussion. Alle sind unglaubliche Musiker und virtuose Performer, die die kultigsten Charaktere von Puerto Candelaria verkörpern.

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Pulsar Trio

Das Pulsar Trio kreiert einen ganz besonderen Sound. Eigenständig und trotzdem eingängig, mit einer lebendigen, häufig verlockend leichtfüßigen Ausstrahlung und durchdachten Details. Stilsicher vereint die Band traditionelle und elektronische Instrumente und überquert dabei gleich mehrere Genregrenzen. Welche andere Gruppe bringt eine erhabene, virtuos gespielte indische Sitar, variable Klavier- und Keyboard-Motive und federnde Drum-Grooves zusammen? Als global denkende (und auftretende) Band vereint das Pulsar Trio melodiöse und filmisch-atmosphärische Ideen, verspielte und ausgetüftelte Rhythmik, Erinnerungen an Break- und House-Beats sowie das freie Denken des Jazz.

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Pumarosa

Aus London kommt für Euch mit Pumarosa eine besonders schöne Überraschung. So sehr man auch schüttelt, man weiß einfach nicht genau was drin ist: Dream-Pop mit Dance-Einschlag, Industrial Spiritual, der neue Lebensatem der todgeglaubten Rockmusik – so vielfältig die Beschreibungen sind, so facettenreich ist auch ihre Musik. Man kann sich einfach nicht entscheiden: Tanzen, Augen zu und träumen, Nebenmann -frau in den Arm nehmen? Sängerin Isabel Munoz-Newsome und ihre Bandkollegen eröffnen einen musikalischen Raum, in dem alles passieren kann. Man wird hineingezogen, hin und her geworfen, mal umhüllt mit atmosphärischen Klängen, dann wieder von einem verzerrten Sound zurückgeholt. Es geht um Verletzlichkeit, um das Unerwartete, eben um das Leben. Lasst euch verzaubern und genießt!

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Quinta Feira

„Geballte Energie von 25 Trommlerinnen und Trommlern aus Hamburg. Akustische Technoband? Samba-Reggae? Trance-Rhythmen? Alles und noch viel mehr bringen Quinta Feira auf die Bühne und mobil auf die Fusion. Wilde Beats mit viel Bewegung arrangiert von Bandgründer Paul Lazare. Tatsächlich bereits seit über 20 Jahren sind diese Schlagwerker bei der Sache, trommeln von Kindesbeinen an. Lasst euch mitreißen von der Power und den bewegten, tanzenden Trommlerinnen und Trommlern von der Beat-Lawine am Donnerstag um 13 Uhr an der Bühne Roter Platz.“

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Raiments

Rán

Mit Ja, Panik hat sich Gitarristin, Keyboarderin und Sängerin Laura Landergott einen guten Namen im deutschen Indierock erspielt. Rán ist ihr neues Projekt und zugleich mal wieder der Beweis, wie gut Duos funktionieren können, wenn sie ihren Mangel an Mitgliedern durch entsprechende Furiosität ersetzen. Ihr Partner am Schlagwerk ist Yair Karelic (ex-Mystical Communication Services), gemeinsam erschaffen sie einen druckvollen 60er-Rock'n'Roll mit psychedelischen Ausflügen. Das brennt lichterloh!

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Raoul Vignal

So zart, so liebevoll, so schwebend. Das ist der Blues von Raoul Vignal aus Lyon. Seine Lieder stiften zum Luftholen in einer atemlosen Welt an, sie stiften zum Stillhalten auf einem trubelnden Festival an, sie entführen dich in eine ruhigere, sanftere Umgebung. Die Stimme untermalt von gezupfter Gitarre, die Gitarre verstärkt von seinen Freunden Lucien Chatin am Schlagzeug und Jordy Martin am Doppelbass. So klingt ein Schleier der im Wind weht, ein Sonnenstrahl auf Stein oder Raoul Vignal auf der Bühne.

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Reco Reco

Wie ein Voodoo-Zauber des Großstadtdschungels ergreift einen der Sound dieser Band aus Toulouse. Südamerikanische Rhythmen verschmelzen mit Infrabässen und entwickeln sich zu einer cleveren Mischung aus Cumbia, Moombahton, Trap und Merengue. Wie besessen toben sich die 5 Musiker an Synths, Gitarre, Percussion, Schlagzeug und Gesang aus, um so jede Seele im Publikum in ihren wilden Bann zu ziehen.

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Reggae Workers Of The World

Die „Reggae Workers of the World“ sind drei Musiker, welche schon lange in anderen legendären Reggae-Gruppen spielen. Gemeinsam erschaffen und zelebrieren Vic Ruggiero, Jesse Wagner und Nico Leonard ihre Liebe für Old School Reggae und Rhythm & Blues... Lasst uns eintauchen in die"Groovy 1970s Sounds" und mit dieser grandiosen Allstars-Combo feiern!

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Reverse Mode

Riders Connection

Riders Connection, das sind drei sympathische Berliner Jungs, die durch ihre Strassenmusik immer mehr miteinander verschmolzen sind. Die einzigartige Mischung aus Beatbox, Gesang und Mundtrompete, begleitet von Gitarre und Bass lässt einen erst staunen, dann tanzen. Dabei bewegt sich alles von eingängigen reggae Grooves, über gefühlvolle Singer Songwriter Musik, durch die Venen des Country, Folk und Soul, bis hin zu organisch erdigem Techno. In Ihren neusten Songs bekommt das Trio Bigband Charakter. Ehrliche Musik, die in den Herzen widerklingt: Eine Band, zu der man als Besucher kommt und als Freund wieder geht!

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Riga Astral Jam Connection

Rikas

Die vier Jungs spielen eine wilde Mischung aus kalifornischer Strandmusik, britischer Beatmusik und New Yorker Rock & Jangle Pop. Trotz ihres jungen Alters haben sie ihr spontanes Publikum auf Straßen kreuz und quer durch Europa mit ihren lässigen Rhythmen und Harmonien zum Tanzen gebracht. Zu diesem Sound, der vom Sommer träumen lässt, ohne dabei an Abwechslung zu verlieren, tragen vor allem die unterschiedlichen Stimmen, sowie das facettenreiche Songwriting der Band bei. Tanzbar, verträumt, cool und verführerisch.

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Rising Dao

Romano

Zugegebenermaßen hinterlässt Romano auf seinen Konzerten bei der Autorin dieser Zeilen so etwas wie eine kognitive Dissonanz. Möglicherweise, weil er in kein Genre passt. Weil die Zöpfe nicht zum Rest der Erscheinung passen. Weil man sich keinen Reim machen kann auf ihn. Er liefert Deutsch-Rap mit schlauen Texten, mit viel Humor und auch viel Ernst. Er findet die passenden Worte und trifft den Nerv. Dabei lenkt er den Blick der Zuhörerschaft oft auf die leiseren Katastrophen um uns herum, die sonst im Rummel dieser Welt unbemerkt bleiben: Auf alkoholabhängige Senioren im Einkaufszentrum zum Beispiel oder auf Ufo-Joe, der in seiner Wohnung sitzt, sich verfolgt fühlt und Stimmen hört. Die meisten seiner Songs sind ohrwurmverdächtig, mitreißend, man muss schmunzeln und kann die Refrains nach kurzer Zeit mitgrölen. Und dann fällt einem auf, dass es sich um ernste Themen handelt. Und man muss lachen. Schon wieder so eine Dissonanz.

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Rory Charles

Das Glück der Straße liegt nicht auf der Straße, es spielt dort. Rory zumindest hat viele Jahre auf sämtlichen Straßen in ganz Europa gespielt und Menschenmassen um sich geschart. Seine unverkennbare Gesangsstimme und die sanfte Gitarrenmusik verzaubern. Mittlerweile wird der charmante junge Mann auch in Clubs eingeladen - draußen trifft mensch ihn trotzdem immer noch gerne mit seiner Gitarre an einer Straßenecke.

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Santa Cruz

Santo Color

Cumbia, Jazz, HipHop, BossaNova, Reggae und vieles mehr: Das international besetzte Trio von Santo Color ist schon in seiner Urbesetzung höchst variantenreich. Hinzu kommt ihr Ansatz, konsequent mit weiteren Musikern aus den unterschiedlichsten Genres zu kollaborieren, was ihren Klang noch weiter auffächert. Im Ergebnis erlebt man einen bezugsoffenen, stets sehr tanzbaren Sound, der von Licht und Liebe erzählt, von Freiheit und Widerstand - und von Noten, die zu Farben werden.

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Sara Hebe

SARA HEBE, eine der talentiertesten Cumbia-Rapperinnen Lateinamerikas singt und rappt auf einen musikalischen Mix aus Cumbia, Hip Hop, Dancehall, Punk Rock und Elektro. Ihre Lyrics sind urbane Gedichte, energetisch, roh und gleichzeitig unverschämt poetisch. Rap ist Sara's “way to dance with words”. Kein Fuß, keine Bein, kein Kopf der ruhig bei ihren Klängen bleibt. Auf der Bühne wird Sara Hebe mit dem Beatbastler und Multiinstrumentalist Ramiro Jota und Schlagzeuger Edu Moroto zum einem unschlagbaren Power-Trio.

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Saul Williams

Ursprünglich kommt Saul Williams aus der New Yorker Poetry Slam Szene der Achtziger Jahre. Schon damals haben ihn seine Bühnenpräsenz, Entspanntheit, Coolness und sein Charisma schnell bekannt gemacht. Anfang des neuen Jahrtausends begann er dann Hip Hop zu produzieren und ihn mit Spoken Word zu veredeln, wodurch er dann weltweit Berühmtheit erlangte. Klanglich wie inhaltlich geht es in seinem neusten Werk, neben dem Überwachungswahn der digitalen Welt, um den Überfluss der westlichen Gesellschaft und denen, die diesen in anderen Ländern ausbaden müssen.

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SCHNIPO SCHRANKE

Wir haben wirklich Glück mit Schnipo Schranke: Als in einer Zeit, in der alles Gestörte, Neurotische entweder zu riesigen Funmonstern aufgeblasen oder unter den Teppich gekehrt wird, plötzlich Daniela Reis und Fritzi Ernst um die Ecke gekommen sind. Am Anfang war man irgendwie irritiert bis begeistert, wenn die beiden so derbe Sachen zu so entzückenden Melodien singen. Sie haben nicht locker gelassen und weiter komponiert, immer weiter: Auch um klar zu machen, dass die wirklich derben Sachen nichts mit "Pimmel" oder "Pisse" singen zu tun haben, sondern mit Liebe, Tod und Vergangenheit zum Beispiel. In guter alter DIY-Manier und immer wieder schrecklich lustig geht es ums Sich-Aushalten-Müssen, ums eingeliefert werden, um Dope, auf Tour sein, down sein oder eine von den Geilen sein. Allzeit likebereit, das höchste der Gefühle. Danke Schnipo!

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Schwach

Schwach ist eine Hardcore Punk Band aus Berlin. 2013 in einem Fast Food-Resturant gegründet, wurde schnell ein Demo vorgelegt und erste Shows gespielt. Auch die nachfolgenden Releases zeichnen sich durch das gleiche Konzept aus: Kurze, Harte Songs mit Texten über das Leben und Überleben im neoliberalen Alltag. Nach fünf Jahren Bandgeschichte und jeder Menge Shows quer durch Europa, sowie einer Tour in Südamerika nun das erste Mal auf der Fusion.

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Sedlmeir

Mit sich selbst als Testperson taucht Sedlmeir ab in die Spiralen menschlicher Idiotie und ewigen Wollens, nur um die Beschaffenheit des Nichts aufzuzeigen. Obwohl knallharter Emotionalist, klingt er erstaunlich klar und analytisch – seine typisch schwarzhumorig- sezierenden Texte spielen wieder die zentrale Rolle und beschwören die Romantik der Sachlichkeit. Bei Sedlmeir erscheinen sie im Gewand von Space-Pop-Songs, schmutzigen Krimi-Rockern und absurder Unterhaltungsmusik. Kategorie: Unterhaltungsmusik im Zeichen des Rock’n’Roll Bestehend aus: 20 % Garage-Rock + 20 % Space-Pop + 15 % Kraut-Jive + 20 % Chanson + 10 % DaDa + 15 % LoFi + 10 % Oi-Wave.

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Shed Ballet

Eleganz atmet Vorsintflutlichkeit oder umgekehrt. Doris Riedel an der Orgel, Hannah Becker an der Gitarre und Kerstin Peupelmann am Schlagzeug nennen sich Shed Ballet und versetzen ihre Stücke mit eben jenen Wechselwirkungen, die sich vordergründig wohl mit der abwechslungsreichen jeweiligen musikalischen Vita erklären lässt. Ihre Gesänge schmeicheln sich ein, wollen dich begleiten, dich berühren und rühren, wollen verführen und dir ein chronisches Lächeln auf den Mund zaubern. Hierzu schlängelt sich mal eine pastorale, mal Sonnenauf- bzw. –untergänge visualisierende Orgel über den Liebreiz-Parcours, auf dass man sich schon dabei erwischt, eventuelle Tanzfiguren zu ersinnen.

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She Knows

Shishko Disco

shkoonandfriends

Shortparis

Geboren aus einem Kollektiv von Avantgardisten, die sich entschieden, die Landwirtschaft an den Nagel zu hängen, um sich der Kunst zu widmen, positionieren sich Shortparis als Opposition zur modernen Musikszene. Ihre Musik kombiniert irrationale, spastische Dancegrooves mit Theater-Performances und erhabenen Vocals auf Russisch, Französisch und Englisch. Live-Auftritte der Band bewegen sich abseits des Spektrums "normaler" Konzerte, sie wirken eher wie zeitgenössische Performance-Kunst. Shortparis fechten das System der Club-Konzerte an und bevorzugen daher rohe Schauplätze wie verlassene Industriegebäude, Lebensmittelgeschäfte und so weiter.

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Shoshin

Shoshins Sound treibt, tost, schwebt und schwebt auf den Wellen von Punk, Rap, Reggae und Rock mit allerlei feinen Einflüssen anderer Stilistiken. Sprechgesang auf Gitarre, Bass & Schlagzeug ist hier das Grundelixier, doch schaffen die früheren Straßenmusiker aus Manchester es immer wieder zu überraschen. Das Trio schillert in vielfältigsten Stimmungen, mal ungemein poppig und dann wieder kantig und wunderbar eigenartig.

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Sick Hyenas

Oh yes, dieses grob geschnitzte Garage Rock Trio aus Hamburg weiss wie man Surf Rock durch den Psycho Punk Wolf dreht. Zudem machen sie keinen Hehl daraus, dass sie unser aller Lieblinge The Cramps verehren und stellen das gekonnt mit ihrer Single „Like A Cramp“ klar. Doch anstatt in engen Lederhosen zu posieren, kleiden sich die Sick Hyenas in lange Gewänder, drehen die Gitarren Amps auf 11,5.

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Sidi Wacho

Bordeliko, das bedeutet 'verrückt' und so ist die französisch-chilenische Band Sidi Wacho. - Gesellschaftskritisch, chaotisch und ein wunderbares Beispiel für die freie Aneignung von Musikstilen. Sidi Wacho ist nicht Cumbia, kein Rap, keine Balkanmusik, aber es trägt alles in sich … engagierte und pikante Texte sind geprägt von sozialen Themen und Selbstironischer Lebensweise. „Es geht darum, unsere Schwächen, unsere Unwissenheit zu akzeptieren, gewisse Automatismen und reflexhafte Reaktionen abzubauen - ob sie nun rassistisch, sexistisch, kolonialistisch oder klassistisch sind.“ Dafür lasst uns Kämpfen und tanzen!

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SkaZka Orchestra

Skazka-Orchestra ist Brandungstanzen in Rettungsweste, ist lachende Gesichter in tosenden Wellen russischer Offbeats, Kreuzseen im Sturm der Bläser, volle Nacht voraus, im Seegang verschütteter Vodka, kein Land in Sicht und niemand dabei, den das kümmert. Skazka ist Tanzen bis es hell wird. Musikalisch ist SkaZka Orchestra grenzenlos, erlaubt ist was Spaß macht, von Ska über Klezmer, Jazz bis hin zu den Techno- und Drum´n Bass Beats, die auf Akkordeon, Trompete und Posaune akustisch intoniert werden, ein einzigartiger Mix auf hohem Niveau.

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Smiley & The Underclass

Smiley & The Underclass ist wilder Dub Punk aus London. Während Smiley den Blues der Revolution mit einem Rhythmus anstimmt, der garantiert Blickwinkel und das Publikum im Hangar bewegt, senden die Reggaemonster The Underclass wabernde Melodien und Skanks in die Menge, die von bewusstseinsverändernden Garage-Gitarren geschnitten werden. OBACHT: Der Soundtrack zur Revolution ist da!

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Smith & Smart

Smith&Smart ist ein abartiger Hip Hop aus dem familiären Untergrund. Live laden Maxwell Smart und Dj Robert Smith zu einer meist gemütlichen Gymnastikparty, sind auf Schallplatte aber auch mal dadaistisch, kritisch und eine Frechheit. Hier trifft tighte Turntabletechnik auf theatralische Tanzbarkeit...

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Soft Grid

Die Lust des Trios auf Abenteuer in extremen akustischen Gefilden, welche mit elektronischen Klangmustern unterlegt sind, ist groß. Mit viel Rhythmus und markanten Textpassagen macht selbst der heftigste Synthesizer Breakdown einen riesen Spaß. Soft Grid macht Musik, die sich kontinuierlich weiterentwickelt und verändert. Dabei entsteht ein konstanter Fluß, ohne dass die Musiker den Fokus verlieren.

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Son Lux

Son Lux ist der große Genre-freie Traum des Komponisten Ryan Lott aus Los Angeles, der mithilfe zweier New Yorker, dem Gitarristen Rafiq Bhatia und dem Drummer Ian Chang, zu schillernd sprudelndem Leben erweckt wird. Hier trifft Falsettgesang auf Synthiestrings, schlägt Kapriolen auf elektronischen Wogen, stolpert über Breakbeats und fliegt weiter mit pulsierenden Arpeggien. Musik zum Träumen, Tanzen und Erden...

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Spielmann In Bad Company - SIBC

Spielman In Bad Company sind Ron Spielman mit seinen Handlangern Uwe Breunig, Joh Weisgerber (beide "The Ruffcats") und Werner Goldbach. Zusammen kochen die vier Landeier in den düsteren Gassen der morbiden Musikindustrie ein würziges Süppchen Musik: Krachiger, brüchiger, lauter wie leiser Sound irgendwo zwischen Rock und Alternative, mit Versatzstücken aus der Welt der Elektronik und des Hip Hop und allem, was auf dem Weg dorthin aufgesammelt wurde. Im Mai 2015 erschien ihr Debut-Album "Sweet Songs For The Dying", das zweite ist gerade in Produktion. Auf der Casino-Bühne werden Spielman In Bad Company einige neue Stücke vom neuen Album exklusiv uraufführen.

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Spiritczualic Enhancement Orchestra

Subhumans

Summer Rebellion

Wie ein rasender Gewittersturm beschwört THE SUMMER REBELLION überwältigend tosende Gefühle einer völlig entkoppelten Achterbahnfahrt auf einem komplett querdrehenden Rummelplatz. Die röhrende Stimme von David Kozcij, seine stehend stampfenden HipHop DrumBeats und die zwischen epochalem Orchelspiel und 8Bit-Metal changierenden Akkordeonklänge von Arthur Bacon verschmelzen zu, im besten Sinne, wahnsinnigen "Carnical Freak Songs".

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Swutscher

Swutscher (Plattdüütsch für „liederlich lebender Mensch“) brauen uns Kaschemmenmukke voll Wahnwitz und Finesse. Die Jungs aus Hamburg kombinieren in schrulligen Klampfen und knartzigem Gesang eine Komik, die man aus Opas alten Erzählungen am Lagerfeuer kennt - stellt euch die goldenen Schlager der 50er Jahre vor, gepaart mit 80er HausbesetzerFolk und dann dargeboten mit einem nordisch lässigen bis vollkommen hysterischen Garage-Sound.

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SXTN

Juju und Nura sind heftig. Heftig geil. Heftig laut. Heftig anders und definitiv keine lieben Ladies die den Makkern in der Rap Szene den Platz überlassen wollen. Von Anfang an haben sie klar gemacht, dass sie da sind, sei es mit ihren Tracks "Deine Mutter" oder in Kolab mit Said in "Berliner Schnauze". Die Beiden nehmen kein Blatt vor den Mund und zeigen auf ihre sehr eigene Art Makkern, Berliner Touris, Hatern und Bitern den Mittelfinger. "Wenn dir das nicht passt, halt die Schnauze!"

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Szrama

Szrama sind eine stabile HC-Band mit hottem Eau de Wagenplatz, die sehr viel Wut auf die grundsätzlichen Schieflagen in dieser Welt haben und diese ohne Umschweife auch benennen. Kaum ein Song über der magischen Zweiminutengrenze. Das geht nach vorne. Da rappelt's ordentlich im Karton. Es ist sehr verständlich wenn ihr zu diesem Soundtrack was kaputt machen wollt. Verloren ist, wer das verpasst!

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Tanga Elektra

Tanika Charles

In ein paar kurzen Jahren hat sich Tanika Charles von einer aufstrebenden Solokünstlerin zu einer der führenden Künstlerinnen und Bandleader entwickelt, einem Grundpfeiler der kanadischen Soulszene. Sowohl auf der Bühne als auch abseits präsentiert Charles in Edmonton einen unwandelbaren Charme, der in seinen Schwachstellen manchmal liebenswert und ehrlich ist. Ihre Kunst ist von Natur aus autobiographisch. Wenn Tanika es singt, lebt sie es.

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Tank and the Bangas

Diese Band verschmilzt R&B mit Hip Hop-Gedichten und Geschichten zwischen Drama und Komödie. Und das mit einem Charme und Flair wie er nur in New Orleans entstehen kann. Es sind neue Versionen von alten Märchen mit dem ganz eigenen Humor der Südstaaten. Die Tiefe ihrer textlichen Inhalte und ihre Spielfreudigkeit stechen aus diesem Sextett heraus. Von verspieltem Funk über entspannten Jazz zu treibenden Blues fließt die musikalische Untermalung, auf der sich die Sängerinnen Tank und Jelly austoben. Die beiden sind wie zwei beste Freundinnen, die gegenseitig ihre Sätze beenden und sich einen Spielball nach dem anderem zuwerfen.

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Tatran

Verblüffende Melodien, topmodernes, virtuoses Spiel und lebendiger Sound zeichnen das Instrumental-Trio TATRAN aus. 2011 in Tel-Aviv gegründet, erstrecken sich ihre Einflüsse von Modern Jazz über Rock, klassische Musik, Avantgarde, Post-Rock, Experimental und elektronische Musik. Das Trio nutzt diese Inspirationen, um seine eigenen ekstatischen Werke zu kreieren. Ihre untypischen Melodien und Rhythmen, die mitreißenden Improvisationen und die nahezu telepathische Kommunikation auf der Bühne machen TATRAN live zu einer reinen Perle.

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Terrakota

Terrakota pflanzten ihren Samen 1999 in Burkina Faso ein, er keimte in Portugal und hat seitdem seine Früchte weltweit verteilt, wobei er die Karte auf den Kopf stellt und Grenzen mit seiner multilingualen Musik wegfegt. Die Tanzschritte der Band bereisen afro-kubanische Rhythmen, Soukous, Samba, arabische Musik, Funk, Reggae, Chimurenga und, seit Kurzem, auch Einflüsse aus der indischen Musik. Ihre Songs kämpfen für die Anerkennung einer universellen menschlichen Natur – es werden folglich starke politische Meinungen in die Shows eingeflochten, wobei sich die Band sowohl erfinderisch als auch beständig zeigt.

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The Baboon Show

Die Schweden sind zurück und das roh, krachig, ehrlich! Egal ob kurze Garage-Punk-Stücke, groovende Dance-Punk-Monster oder Pop-Punk-Perlen, THE BABOON SHOW rüttelt an den Triebwerken und braucht nicht lange, bis sie ihre Wirkung entfaltet...

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The Bar Stool Preachers

Astreiner Ska frisch importiert aus Brighton. Die von euch, die sich mit Ska, Rock und Roll aus dieser Region auskennen, wissen, was kommt. Schwitzige wilde Parties wo die fünf Preachers uns zum pogen, mitgrölen und tanzen bringen. Oi!

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The Busy Twist

Dieses Kollektiv stammt aus London und fokussiert sich darauf Verknüpfungen zwischen den Einflüssen aus afrikanischer, lateinamerikanischer, britischer Bassmusik und Tropical zu erschaffen. Sie entwickeln einen Sound, der nicht nur den klanglichen Ursprung dieser Kulturen vereint, sondern diese auch im Crossover gegeneinander laufen lässt. Kolumbianische Wellen schwappen, schlagen und spülen an die westafrikanischen Ufer der Themse.

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The Carny Villains

Auf Jahrmärkten gibts ja immer auch wat Süßes... The Carny Villains sind so ein Zuckerstück was man da finden kann. Heftig gute Mixtur aus Swing, Ska, Balkan- Beats mit der rotzigen Attitude waschechter Punkers. Nicht nur, dass sie die ultimative Musikshow abziehen- die Kirsche auf dieser Musik- Sahnetorte sind die Clowns und Mätzchen und Akrobaten und Tänzer*innen, die uns zum Lachen und Tanzen und Staunen bringen. Willkommen auf dem Swing- Punker Jahrmarkt!

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The Dwarfs of East Agouza

Treffen sich ein Amerikaner und zwei Ägypter in einem Künstlerhaus in Kairo - alle mit einem fulminant komplexen musikalischen Background. Fangen an, gemeinsam zu musiziern, mit Instrumenten, aber auch mit Samplern und Computern. Lassen alles offen und noch mehr zu. Und was entsteht? Ein schwer zu greifender, hypnotischer Klang zwischen Spaghetti-Western, Belly-Dance, arabischer Klassik, Krautrock und malischem Wüstenblues. Ergebisoffener und zugleich dichter als die Dwarfs Of East Agouza kann man kaum musizieren.

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The Ghost Wolves

Carley Wolf wuchs mit einem Rudel Wolfshybridhunde auf einer Texas Hill Country Ranch auf. Als sie Jonny Wolf kennenlernte, begannen sie zusammen Musik zu machen und nannten ihre Band nach ihren geliebten Tieren, die in das nächste Leben übergegangen waren. Das Duo verbindet Blues, Rock'n Roll, Punk und frühe amerikanische Musik mit modernen Elementen. Bei ihren Shows ist Carley sowohl furchterregend als auch erhellend - ihre verzerrte Gitarre rumpelt und rasselt in deinem Gehirn, während sie in ihrem natürlichen Betty-Boop-Helium-Ton singt. Jonny pumpt die Beats raus. Dabei finden ungewöhnliche Instrumente ihren Weg auf die Bühne - eine One-String-Zigarrenbox-Gitarre oder etwa die eine Kristallschale aus Großmutters Haus. Nach deren Show wirst du zum Mitglied im Pack, keine andere Wahl! Es ist ja keine schlechte Zeit, ein Wolf zu sein - oder ein Rock'n'Roller.

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The Heliocentrics

Eine Reise durch Raum und Zeit. Irgendetwas zwischen Jazz, Psychedelic Soul und Proto-Funk, durchsetzt mit repetitiven Krautrock-Elementen. Die Londoner Musiker wollen sich auf kein Genre festlegen lassen, vielmehr begreifen sie sich als fortwährendes Experiment. Der kollektive Antrieb der Bands ist es, ihre eigene individuelle Stimme zu finden, die sich nicht damit begnügt, das vor ihnen Vorgelagerte nachzuahmen, sondern ihre vielen Einflüsse mit dem zu verschmelzen, was sie selbst hören wollen, zu gleichen Teilen Musiker und Musikhörer. Beeinflusst durch die Music Concrete, Post Punk, Kraut Rock, Indigene Musik, kubanische Musik der 50er Jahre, italienischen Soundtracks der 70er Jahre oder 90er Jahre Hip Hop führt diese ständige Weiterentwicklung zu interessanten und unverwechselbaren Produktionen.

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The Hempolics

Vintage – mit diesem Wort sind The Hempolics gut beschrieben. Inspiriert werden sie von den Vibes der Reggae- und Soul-Music der 50er und 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Hip Hop- und Electro-Elemente runden die Songs der Band ab und spannen den Bogen in die Moderne. Jeder Track ist auf seine Weise hitverdächtig!

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The Hoo

The Lips

So Bluesy, dass es fast schon weh tut. "The Lips" sind vier Musiker aus dem musikalischen Länderdreieck Australien, Luxembourg und Deutschland, die mit einem freshen RetroSound und ihrer Liebe zum Soul verdiente Schweißflecken verursachen, eure Frisuren durcheinander und Ohren zum schlackern bringen!

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The Love Bruise

The Mauskovic Dance Band

Die Mauskovic Dance Band ist Rhythmus pur! Eine groovige Mischung aus Afro-Caribbean Sounds und Space-Disco geht direkt ins Blut. Cumbia und Champeta werden gepaart mit '80s No-Wave Schlagzeug und Synthies. Die Musik lenkt ganz von alleine Deine Schritte und lässt das Herz im Takt schneller schlagen.Pulsierende Musik aus Amsterdam. Percussion Fans kommen hier voll auf ihre kosten!

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The Oh!chestra

Die Buchstabenkombination „Oh“ steht in Frankfurt schon seit über 10 Jahren für musikalische WOW-Erlebnisse. Als die OhOhOhs halten Florian Wäldele an den Tasten und Florian Dreßler an Schlagwerk und Percussions die Stadt schon seit über einem Jahrzehnt mit ihren Performances in Atem. Vor einigen Jahren entwickelten sie ein Unplugged-Set, dass ihr wildes Club-Set-up auf eine vollkommen neue und intime Art interpretierte. Ihr neuester Streich ist das Oh!chestra, bei dem das Duo ebenfalls auf den reichen Erfahrungsschatz zurückgreift, den sie als Ohohohs angehäuft haben und sogar noch etwas weiter „back to the roots“ gehen. Florian Wäldele ist seines Zeichens ausgebildeter klassischer Pianist. Bei ihrem neuen Bandprojekt verbinden die beiden Florians klassische Kompositionen mit elektronischen Beats. Von Beethoven bis Bach, statt „four to the floor“. In Verbindung mit Florian Dreßlers Rhythmen, entsteht ein spannendes Wechselspiel aus Virtuosität und Groove. Polymetrik ist wie schon bei den OhOhOh-Stücken auch beim Oh!chestra ein großes Thema und lässt ihren Sound vielschichtig und frisch klingen.

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The OhOhOhs

Die Zwei-Mann-Formation "The OhOhOhs" sind wilde Grenzgänger. Ein klassischer Pianist mit Hang zum repetetiv Melodischen trifft auf einen Perkussionisten der afro-kubanischen Musik mit einer Vorliebe für Downbeats und Funk und sie machen… Techno. Alles wird live gespielt - der schamanistische Zauber elektronischer Clubmusik ist hier Konzept und sich wiederholende, schichtartig überlagernde Patterns, unterstützt oder durchbrochen von Melodien, schaffen die Struktur. Die Längen der Tracks, die Pausen, die Übergänge, ja überhaupt gar nichts ist festgelegt und so kommt jedes Set neu, gelenkt durch die Atmosphäre der Nacht und ihr Publikum.

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The Red Paintings

Was bekäme man, wenn man Patrick Wolf, 30 Seconds To Mars, Nine Inch Nails und Bonaparte in einen Proberaum stecken würde? Ganz einfach, eine der im Moment interessantesten Bands, THE RED PAINTINGS und ihre Musik nennen sie Orchestral Art Rock. The Red Paintings sind keine Band, sie sind ein Gesamtkunstwerk.

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The Sweet Life Society

Electroswing trifft auf Reggaetunes, Jazz auf Downbeat und Hip Hop. Eine sehr gelungene Kombination, die ihr Puplikum immer wieder überrascht. Die Spannung, die der Mashup Sound aufbaut lässt mit Sicherheit kein Bein stillstehen. Abgehen und tanzen ist also vorprogrammiert wenn The Sweet Life Society auf die Bühne kommt!

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The trouble Notes

The Trouble Notes bereisen zu dritt die Welt und ihre Wanderlust spiegelt sich auch in ihren Kompositionen wieder. Mit Violine, Gitarre und Percussion Beats kreieren die Virtuosen eine performancereiche Instrumentalmusik, die traditionelle Elemente aus Klassik, Gypsy, Flamenco und Jazz mit den Trends des 21. Jahrhunderts vermischt, oder wie sie es nennen: World Indie Fusion.

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The Turbans

Die Band The Turbans ist mittlerweile international bekannt und verwebt musikalische Stile aus aller Welt auf ihren Live-Konzerten. Sie verstehen sich sehr gut darauf, ihr Publikum zu begeistern mit ihrem einmaligen Sound. Auf ihren Konzerten wird jeder freudig mittanzen!

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The Venopian Solitude

Diese sieben Malaysier sind sich nicht sicher, was sie sind. Zwischen Schlaflosigkeit und Träumerei, zwischen Atemstillstand und Rastlosigkeit, Digitalisierung und Insekten, Ziellosigkeit, Geborgenheit, Aufmerksamkeitsdefizit und Philosophie wandern ihre elektronischen, mehrstimmigen Geschichten. Frontfrau Suiko Takahara macht mit allem was ihr in die Hände kommt Sounds und trägt die Beiträge ihrer Band mit ihrem zugleich zarten und kraftvollen malaysischen Gesang.

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Thor Rixon & Alice Phoebe Lou

Tiger Tiger

Vertrackte Produktion, sensibles Songwriting, neue Elektronik. Die Produzentin, Komponistin und Sängerin Tiger Tiger macht Unterbewusstseins-Musik. Sie setzt dafür an der Oberfläche an, bei den Äußerlichkeiten, bei der Künstlichkeit und beginnt dort ihren intimen Monolog über ihre Identität. Sie treibt ihn weit, durch ihren neo-psychedelischen Klangraum, erfindet sich selbst, als Fiktion, als Utopie für eine neue Welt. Live bewegt sich Tiger Tiger in einem Bandkörper aus 3 weiteren Frauen. Mit ihnen experimentiert sie mit synthetischen und natürlichen Impulsen, mit Vocoder, Synthesizer, Bass und Flöten.

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Tinted House

Weniger als einen Wimpernschlag muss es her sein, seit dem die Band Tinted House die Gemüter einer handverlesenen Liebhabergemeinschaft infiltrierte und sich damit unmittelbar in den Brutkästen der zahnenden Gesellschaft wiederfand. „Ein Vorbote dessen markante Anziehungskraft sich in der Reaktion niederbricht“, die nebulösen letzten Worte von Cary Grant scheinen bei ihren Melodien zum ersten mal einen Sinn zu ergeben. Die Frische des Gefühls in einen geschälten Apfel zu beißen, gepaart mit der verletzlichen Melancholie der verstoßenen Schale. Als streife man durch die Gänge eines Hauses in dem Dreampop, Psychedelic und Grunge die letzten Jahrzehnte in einem einvernehmlichen Wohnverhältnis zusammengelebt haben.

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Tiny Fingers

Fuck Yeah! Stoner Rock trifft Live- Elektro trifft Psychedelic trifft uns mitten in den Solarplexus. Die vier aus Isreal bringen rockige Gitarren, dicken Bass und treibendes Schlagzeug in Verbindung mit Synthesizern - so entsteht der intensive Sound der die zwei leidenschaftlichen Musikrichtungen vereint. Danke Tiny Fingers, für diesen unvergleichlichen Soundtrip. Live setzen sie mit ausgeklügelten Visuals noch einen drauf und lassen schlussendlich n Haufen schwitzende Fans zurück, die nach mehr lechzen.

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Todeskommando Atomsturm

Das Konzept der seid 2008 bestehenden Band basiert auf der gemeinsamen Liebe zu turbulenten Wasserrutschen, konspirativen Gangaktivitäten und diesem Punk-ding. Sie spielen modernen, an manchen stellen fast schon hymnisch anmutenden Punkrock mit Gespür für eingängige Melodien, ordentlich Pfeffer im Arsch und einem gediegenen, formvollendet angepissten Rotzgesang. Textlich werden bissige, politische Themen stets mit einem persönlichen Bezug und einer angemessenen portion Ironie behandelt ohne dabei plakativ zu sein oder den Zeigefinger zu erheben. Mittelfinger statt Zeigefinger, Herz und Hirn vor Klischee.

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Tootard

Trend

Punkband aus Landau und Berlin. Die Gruppe wurde musikalisch häufig mit frühen NDW-Gruppen wie den Fehlfarben und vor allem der Gesangsstil mit Peter Hein verglichen, ist aber nach eigenem Bekunden eher vom Chicago-NoiseRock der frühen 1990er und Bands wie The Jesus Lizard beeinflusst. Musikalisch verbindet sie aggressiven und dennoch poppig-melodischen, minimalistischen Punksound mit New-Wave-Versatzstücken, subtilen Hardcore- und Noiserock Einflüssen und intelligenten deutschsprachigen Texten.

Tshegue

Tshegue ist der Spitzname von Faty Sy Savanet. Es ist auch ein Name für kleine Straßenkinder in Kinshasa. Die Sängerin ist in Lemba, dem Szeneviertel der kongolesischen Hauptstadt aufgewachsen. Vor einer Dekade zog es sie nach Paris, wo sie auf Nicolas Dacunha traf, einem in der Vorstadt geborenen Beatbastler. Ihr heiserer, rauer Gesang voll wilder Seele und zackigen Phrasierungen passt perfekt zu seinen hektisch, treibenden Rhythmen, seinen ruckartigen Loops und seinen zusammenstürzenden Soundwänden. Afropunk und Urban Roots. Schwarz und Weiß, Innen und Außen, artsy und eingängig, DIY und Ghettoblaster, minimal und dicht, Sonne und Schatten, roh aber raffiniert, verkopft und bestialisch, Mann und Frau, alles ist möglich, alles vermischt sich in Trance. Boom!

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Ubikar

Die Drei von Ubikar machen Elektro-Rock. Synthi Bässe und dezente, elektronische Klänge werden mit dem klassischen Instrumentarium einer Rockband kombiniert. Der dadurch entstehende Organismus lädt ein zum sich Fallenlassen und träumen. Manch ein Mensch behauptet, das Ganze gleicht einem aufregenden Roadtrip bei Nacht. Aber das wäre nur eine Seite dieser Musik.

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Ufosekte

Ufosekte from out of space. Beeinflusst von diversen Punkgenres, ohne Namedropping zu betreiben. Gitarre und Synthesizer sorgen für die Melodien, Bass und Schlagzeug treiben die Sache voran. Wer sich immer noch nichts drunter vorstellen kann, kommt einfach vorbei!

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UNS

Lyrik und Musik und Bratwurst für die Ohren. Synths und Drums und Gitarren und Gebell. UNS schallern den Zuständen knotige Denkfiguren, infame Innovationen, wüste Schlüsse und ganz dicke Bollerei durch Kopf und Darm, dass es schon nicht mehr schön und eine Freude gleichzeitig ist. Kunden, denen Entrüstung, Neon, Untenrum, Staat und Früher™ gefielen, gingen hier steil.

Von Wegen Lisbeth

verschiedene Musikgenres reisen und mit eingängigen Melodien immer mehr Menschen dazu bringen, sich rhythmisch zu bewegen, mit dem Versprechen: Alles wird besser, wenn Du tanzt! Es riecht ein bisschen nach Indie, schmeckt ein bisschen nach Casio Keyboards, im Abgang kratzen die Gitarren und ein stampfender Beat sorgt für einen unruhigen Magen. Und irgendwo zwischen Glockenspiel und Steeldrum ist noch Platz für Texte. Texte über Lina. Texte über die Liebe. Texte über Deine Schwester. Texte über Dich! Von Wegen Lisbeth sind immer in Bewegung und nehmen Euch mit. Ohrwurm garantiert!

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Vulkkan Entertainment

Walls & Birds

Wohl niemand würde einem glauben, wenn er die Musik von Walls & Birds zum ersten Mal hört, dass diese Formation aus dem beschaulichen Karlsruhe kommt. Vielmehr klingt ihr schwerelos dahin schwebender Sound wie die instrumental abstrahierte Version von kalifornischer Dream-Pop-Lässigkeit, gepflanzt in ein paar alte Synthesizer und ein Schlagzeugspiel, das mehr andeutet als ausführt. Sagen wir mal: Wären Talk Talk auf ihren zwei letzten abgefahrenen Alben nur zu zweit und ohne Stimme gewesen, es hätte so klingen können wie Walls & Birds.

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Waving The Guns

Waving the Guns, das ist Rap aus Rostock. Rap, das ist amüsante Nabelschau und 'Halt deine Schnauze, wenn du mit mir redest'. Rostock, das ist eine Stadt am Hafen. So weit so klar. Im Idealfall ist Rap aber auch Systemkritik, Reflexion, Eloquenz, Sprachwitz und der Aufruf zum Aufstand - das stellen WTG in diesem Jahr wieder unter Beweis: Sie verlöten gekonnt knackige Samples, oldschoollastige Beats mit einem schnittigen Gefühl für Sprache sowie pointierten Zwischentönen und bohren konsequenterweise in all den Themen, die jedem Menschen - der mit offenen Augen durch die Welt geht - beschäftigen, ohne den oftmals nervtötenden Zeigefinger aus der verpopelten Nase zu holen!

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Welcome Inside The Brain

Whale vs Elephant

Whispering Sons

Die 5 köpfige Band um Sängerin Fenne Kuppens spielt Post-Punk und kommt aus Belgien. Ihr dunkler Sound ist voll von Verzweiflung und Nervosität und schafft mit Bass, Gitarren Synths und Schlagzeug eine ominöse Atmosphere, die völlig aus der Zeit gefallen zu sein scheint.

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White Wine

Joe Haege hat seinem Ruf für aufregende und eingehende Klänge mit 31 Knots,Tu Fawning, Menomena und The Dodos schon alle Ehre gemacht. Gegründet als sein Soloprojekt zog er vor einigen Jahren von Los Angeles nach Leipzig, um dort mit Fritz Brückner und Kirmes Kühr aus WHITE WINE das energetische Avant-Rock-Projekt zu machen, das es heute ist.

Wolf Mountains

Man mag's ja kaum glauben, aber Stuttgart entwickelt sich derzeit immer mehr zum Post-Grunge-Seattle Westeuropas - und die Wolf Mountains mittendrin. Ihre drei Mitglieder sind daneben noch in zig anderen Gruppen aktiv, allen voran Drummer Kevin Kuhn, der auch bei Karies und Die Nerven spielt. Mit den Wolf Mountains vollzieht er nun das Ablegen der Unschuld und Unbedarftheit – ein "Coming-Of-Age" Soundtrack. Es gibt Querverweise auf 60er-Jahre Beatgruppen, 80s-College-Rock und 90er-Jahre-Slacker-Pop. Aber ob das jetzt Garage Rock ist oder einfach nur 'ziemlich coole Popmusik', das soll jemand anderes entscheiden.

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Yarah Bravo

Yasmine Hamdan

Yatao

Alex und Malte begannen ihre gemeinsame Reise im Sommer 2014. In den letzten drei Jahren entwickelte sich zwischen ihnen eine tief gehende Freundschaft und ein ebenso intensives Musikprojekt. In ihrer Musik dreht sich alles rund um die Handpans und das Didgeridoo; dynamisch improvisierte Klänge - teils kontemplativ und sinnlich, dann wieder animierend und rhythmisch. Sie wollen stets eine Atmosphäre der totalen Entspannung und Inspiration erschaffen, in der sich die Gedanken der Zuhörenden in Träumen auflösen können. Augen zu - Seele auf.

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Yippie Yeah

Irgendwo zwischen ehrlicher Suche nach Lebenswertem, wiederkehrenden Kicheranfällen und apokalyptischen Endzeitgedanken kreieren Yippie Yeah ihr eigenes musikalisches Universum. Gespielt auf Tasten, Saiten und Fellen, gesungen auf deutsch und auf englisch - Marlène Colle, Peter Bartz und Kristina Koropecki könnten manche von anderen Gruppen kennen. Aber sie haben sich heimlich gefunden ...

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Young Boys Menting

Unmittelbar und kraftvoll klingt es, wenn die drei Musiker von Young Boys Menting mit ihren individuellen, musikalischen Kompetenzen zu einem Idiophon werden. Nach fast zehn Jahren des Zusammenspiels in verschiedensten Jazzformationen präsentieren Florian Krause (Schlagzeug), Michael Gudenkauf (Kontrabass) und Hanno Menting (Gitarre) nun ein Trio, das auch dem Zeitgenössischen Jazz noch neue Facetten hinzufügen kann. Intelligent verstehen sie es fließend und unbeschwert Genregrenzen zu überschreiten. Ein musikalisches Gemenge mit vielen Ecken und Kanten sicherlich, welches bei näherer Betrachtung in außerordentlichen Formen und Farben oszilliert.

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Young Yosef

Die fünf Jungs aus Tel Aviv säuseln dir weiche verzerrt trippige Folksongs ins Ohr. Über flirrenden Synth Sounds, verspielten E-Gitarren, lässigen Bassgitarren- und Drumsetbegleitung schwebt die hohe, seichte Stimme wie auf Wolken daher. Wenn sie mitspielt wohl ein ideales Rendeveax mit der satten Nachmittagssonne auf der Seebühne.

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Youth Man

Das Noise Punk Trio "Youth Man" aus Birmingham macht es Zuhörenden nicht auf Anschlag leicht. So soll das ja sein in leidenschaftlichem Noise Punk, der auch ein bisschen unter die Tags Afro Punk und Alternative Noise Punk fällt. Die Frontfrau, Riot Grrl Kaila Whyte nimmt uns spätestens nach dem Lied "Fat Dead Elvis" vom neuen Album mit ihren beiden Bandkollegen mit in aufgeregte, wütende, emotionale Pogostimmung.

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ZAP

ZUGEZOGEN MASKULIN

Sie überspitzen Existenzentwürfe von Hipster bis Konsum-Junkie, persiflieren die Macho-Attitüde ihrer Rapper-Zunft. In ihrer Musik geht es um Leistungsgesellschaft und Konkurrenz, „um die frustrierende Suche nach Sinn und Halt in einer ins Rutschen gekommenen Welt“. Um alle gegen alle. Klare Worte, klare Botschaften, tiefe Bässe. Zugezogen Maskulin geben Denkanstöße und produzieren gleichzeitig einen Kracher nach dem anderen. Die Einschläge ihrer Songs kommen nah. Manchmal sogar verdammt nah. Und während einem das nächste Wortschrapnell um die Ohren zischt, denkt man sich: Kann sich die Welt wirklich so weiter drehen?

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